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Olympia-Boykott in China „inakzeptabel und falsch“ – Putin

© SNA / POOL / Zur BilddatenbankPutin spricht in einer erweiterten Sitzung des Kollegiums des russischen Verteidigungsministeriums.
Putin spricht in einer erweiterten Sitzung des Kollegiums des russischen Verteidigungsministeriums. - SNA, 1920, 23.12.2021
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Der russische Präsident Wladimir Putin hat auf der Jährlichen Großen Pressekonferenz in Moskau am Donnerstag die Entscheidung mehrerer Länder, darunter der USA, verurteilt, die Olympischen Spiele in Peking politisch zu boykottieren.
„Diese Entscheidung ist inakzeptabel und falsch“, sagte Putin und beantwortete damit die Frage, was einige Länder dazu bewegt haben könnte, die Olympiade in Peking zu boykottieren.

Vorwürfe gegen China

China steht wegen Menschenrechtsverletzungen im Umgang mit Uiguren und Tibetern, wegen der Unterdrückung der Demokratiebewegung in Hongkong und den Drohungen gegen Taiwan international in der Kritik.
Die USA hatten das Internationale Olympische Komitee (IOC) dazu aufgefordert, die Veranstaltung wegen Missachtung der Menschenrechte in China zu verschieben. Später hatten die USA angekündigt, keine diplomatischen oder offiziellen Vertreter zu den Olympischen Spielen nach China zu schicken. Australien, Kanada und Großbritannien schlossen sich dem an. Auch Neuseeland will keine diplomatischen Vertreter nach China schicken.
Auch mehrere deutsche Politiker haben sich dafür ausgesprochen, dass sich Deutschland den anderen Ländern mit einem diplomatischen Boykott der Olympischen Spiele in Peking anschließen sollte.
Der außenpolitische Sprecher der Grünen, Omid Nouripour, hat die entsprechende Entscheidung der USA begrüßt. Es gehe nicht, so der Politiker, dass man Athleten und Athletinnen, die ihr Leben lang auf ein Ziel hingearbeitet hätten, für die Politik haften lasse.
Peking  - SNA, 1920, 13.12.2021
CDU-Politiker fordert Olympia-Boykott in Peking – Baerbock gegen Politisierung
Der CDU-Politiker Friedrich Merz hat sich ebenfalls der Forderung nach dem Boykott der Spiele in Peking angeschlossen und gesagt, dass die Europäische Union (EU) diese Entscheidung auch so treffen sollte. Damit könnten die Athleten an der Olympiade teilnehmen, aber das Regime in Beijing wäre politisch weitgehend isoliert, so Merz.
Für einen Komplett-Boykott der Olympischen Winterspiele hatte sich die Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Nicola Beer, ausgesprochen. Die Europäische Union sollte „nicht nur im Windschatten der USA bleiben, sondern sich selbst für die Einhaltung von Menschenrechten auf die Hinterbeine stellen und sich für einen gänzlichen Boykott der Winterspiele aussprechen“, hatte die Deutsche Presse-Agentur (DPA) die Politikerin zitiert.
Peking hat seinerseits den diplomatischen Olympia-Boykott durch die Staaten scharf kritisiert. Die nächsten Olympischen Winterspiele finden vom 4. bis 20. Februar 2022 in China statt.
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