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Außenminister Litauens gegen Nato-Verhandlungen über Russlands Sicherheitsvorschläge

© AP Photo / Efrem LukatskyMilitärübungen der Nato und der Ukraine
Militärübungen der Nato und der Ukraine - SNA, 1920, 23.12.2021
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Die Nato-Staaten sollten keine Verhandlungen über die von Russland vorgeschlagenen gegenseitigen Sicherheitsgarantien in Europa aufnehmen. Das erklärte der litauische Außenminister Gabrielius Landsbergis in einem Interview für die Zeitung „The Times“ am Mittwoch.
Russland wolle in den kommenden Monaten „eindeutig“ in die Ukraine einmarschieren, und die Nato müsse Kiew kriegsbereit mit Abwehrwaffen ausrüsten, sagte Landsbergis. Laut dem Außenminister deuten alle Beweise darauf hin, dass die Absicht Russlands echt sei, und dass man sich darauf vorbereiten sollte. Es sei auch möglich, dass diese Absicht nicht nur darin besteht, anzugreifen, sondern die Sicherheitslage der gesamten Region tatsächlich zu ändern, fügte er hinzu.
Die einzigen Verhandlungen, die notwendig seien, sollten die Sicherheitsgarantien in der Region von Rumänien am Schwarzen Meer bis nach Estland betreffen. Der Außenminister rief auch dazu auf, die Nato-Kräfte in der Region zu stärken und die Ukraine mit Militärhilfe zu unterstützen.
Die Situation um die Ukraine bleibt immer noch angespannt. Der Westen befürchtet, dass es zu einem Angriff seitens Russlands auf das Nachbarland kommen könnte. Deswegen drohen mehrere westliche Staaten Russland mit Konsequenzen und sagen eine angebliche Invasion des Staates gegen die Ukraine voraus.
Nato-Logos sind vor einer Tagung der Verteidigungsminister der Allianz in Brüssel (Archivbild) - SNA, 1920, 22.12.2021
Nato versetzt Krisenkräfte in erhöhte Einsatzbereitschaft wegen Russland – Medien
Russland sieht sich seinerseits durch das Heranrücken der Nato an seine Grenzen bedroht. Das Außenministerium in Moskau hatte am vergangenen Freitag Entwürfe von Sicherheitsverträgen an die USA und die Nato gerichtet. Die vorläufigen Dokumente enthalten Sicherheitsgarantien, wonach die nordatlantische Allianz fortan auf die Erweiterung in den Osten und die Aufnahme ehemaliger Sowjetrepubliken verzichten soll.
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