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Absicherung des G7-Gipfels 2022 kostet mehr als 160 Millionen Euro – Bayerns Innenminister

CC0 / DrFrank / Pixabay / Schloss Elmau in Bayern
Schloss Elmau in Bayern - SNA, 1920, 22.12.2021
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Für die Absicherung des G7-Gipfels auf Schloss Elmau in Bayern im Juni 2022 sollen nach Schätzungen des bayerischen Innenministeriums mehr als 160 Millionen Euro ausgegeben werden. Dies folgt aus einem Schreiben von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) an die Mitglieder des Haushaltsausschusses im bayerischen Landtag, welches der DPA vorliegt.
„Nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand und einer zum jetzigen Zeitpunkt noch gänzlich unklaren Einsatzsituation ist mit Gesamtkosten (...) für die Absicherung (...) von überschlägig rund 166,1 Millionen Euro zu rechnen“, heißt es.
Wie weiter verlautete, wird der Gipfel der führenden westlichen Wirtschaftsmächte auf jedem Fall deutlich teurer, als die Premiere im Jahr 2015. Damals wurden die Kosten auf rund 135 Millionen Euro geschätzt.
Rund 147 Millionen Euro seien in der Kalkulation für die Polizei vorgesehen, 2015 waren rund 20.000 Polizisten im Einsatz. Größter Posten von rund 52 Millionen Euro sollen hierbei Mieten und Pachten für Grundstücke, Gebäude, Räume, Maschinen und Geräte sein. Weitere 30 Millionen Euro sollten für die Erstattungen an Bund und andere Bundesländer für den Einsatz nicht bayerischer Polizeikräfte bereitgestellt werden.
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Ebenfalls 30 Millionen Euro würden für die Anschaffung von Sicherheitsausrüstungen, darunter Sicherheitszäune und fünf sogenannte SatCom-Anlagen für satellitengestützte Kommunikationssysteme, bestimmt werden.
Weitere etwas mehr als elf Millionen Euro seien für den Brand- und Katastrophenschutz sowie die Rettungsdienste vorgesehen, 386.000 für den Einsatz des Verfassungsschutzes. Indes bleibt die Frage noch offen, welchen Anteil davon der Bund übernehmen wird.
Der G7-Gipfel soll vom 26. bis zum 28. Juni 2022 unter Leitung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in den bayerischen Alpen ausgetragen werden. Deutschland übernimmt am 1. Januar den Vorsitz in der G7, der neben Deutschland auch die Vereinigten Staaten, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Kanada angehören. Außerdem ist die Europäische Union bei allen Treffen vertreten.
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