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Russland-Politik unter Scholz: Kreml rechnet mit Kontinuität der neuen Bundesregierung

© SNA / Alexey Vitvizkiy / Zur BilddatenbankBundeskanzler Olaf Scholz
Bundeskanzler Olaf Scholz  - SNA, 1920, 21.12.2021
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Russland hofft darauf, dass der Kurs Deutschlands gegenüber Russland auch nach der Wahl von Olaf Scholz zum neuen Bundeskanzler beibehalten wird, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag erklärte.
Auf die Frage, ob der russische Präsident, Wladimir Putin, mit Scholz über die Ausweisung zweier deutscher Diplomaten diskutieren wolle, sagte Peskow: „Wir hoffen darauf, dass diese Kontakte zustande kommen.“ Der Kremlsprecher fügte hinzu:
„Wir erwarten und hoffen unter anderem darauf, dass der Kurs Deutschlands gegenüber Russland sowie die bilateralen Beziehungen, auf die wir viel Wert legen und an deren Entwicklung wir interessiert sind, auch weiterhin kontinuierlich fortgesetzt werden“, antwortete Peskow mit Blick auf den Kanzlerwechsel in Deutschland und mögliche Schwierigkeiten in den Beziehungen der beiden Länder.
Russisches Außenministerium - SNA, 1920, 20.12.2021
Russlands Außenministerium bestellt deutschen Botschafter ein – zwei Diplomaten ausgewiesen

Russland weist zwei deutsche Diplomaten aus

Als Antwort auf die Ausweisung von zwei russischen Diplomaten aus Deutschland in der vergangenen Woche weist Russland nach Angaben des Außenministeriums in Moskau nun zwei deutsche Diplomaten aus.
Das russische Außenministerium hatte am Montag den deutschen Botschafter in Moskau, Géza Andreas von Geyr, einbestellt. Ihm wurde wegen der Ausweisung von zwei russischen Diplomaten aus Deutschland ein Protest ausgesprochen.
Am Mittwoch hatte das Berliner Kammergericht den 56-jährigen Russen Wadim Sokolow (Krasikow) des Mordes an Selimchan Changoschwili im Berliner Tiergarten schuldig gesprochen und ihn zu lebenslanger Haft verurteilt.
Außenministerin Annalena Baerbock - SNA, 1920, 15.12.2021
Nach Tiergartenmord-Urteil: Zwei russische Diplomaten zu Personae non gratae erklärt – Baerbock
Daraufhin gab die Bundesaußenministerin, Annalena Baerbock, bekannt, dass zwei Mitarbeiter der russischen Botschaft in Deutschland zu „unerwünschten Personen“ erklärt worden seien. Dies sei eine „Konsequenz“ aus dem Urteil im Tiergartenmord-Prozess. Der russische Botschafter in Berlin, Sergej Netschajew, wurde einbestellt.
Die russische Botschaft in Berlin protestierte gegen die Entscheidung des Bundesaußenministeriums, bezeichnete sie als unmotiviert und versprach ebenfalls eine angemessene Reaktion auf den „offensichtlich unfreundlichen Schritt“.
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