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Russischer Diplomat: Sicherheitsgespräche mit USA laufen an

© SNA / Wladimir TrefilowDialog zwischen Russland und den USA (Symbolbild)
Dialog zwischen Russland und den USA (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.12.2021
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Nachdem Russland von den USA Sicherheitsgarantieren gefordert hatte, hat es zwischen beiden Seiten bereits erste Kontakte dazu gegeben. Das teilte Konstantin Gawrilow, russischer Chefunterhändler für militärische Sicherheit und Rüstungskontrolle in Wien, mit. Der ranghohe Diplomat hält eine Einigung zwischen Moskau und Washington für möglich.
„Die Verhandlungen laufen allmählich an“, sagte Gawrilow in einem Online-Interview auf YouTube. Juri Uschakow, Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, habe bereits einen US-Amtskollegen kontaktiert.
Vor dem Hintergrund der Gerüchte über einen möglichen russischen Einmarsch in die Ukraine hatte Moskau in der vergangenen Woche Garantien verlangt, dass die Nato sich nicht weiter nach Osten ausdehnt und die Ukraine nicht eingliedert. Das US-Außenministerium erklärte daraufhin, der russische Vorstoß habe die amerikanischen Sorgen nicht zerstreut.
Nato-Soldaten bei einer Übung in der Ukraine (Archivfoto) - SNA, 1920, 20.12.2021
Forderung nach Sicherheitsgarantien: Moskau drängt auf Antwort von USA
„Ich denke, das war nur die erste Reaktion“, sagte Gawrilow. Die russischen Anregungen seien für Washington überraschend gekommen. Um sich zu einigen, „braucht es Stille“, so der Diplomat. Er sehe durchaus Chancen, dass beide Seiten bei diesem Thema doch noch vorankommen werden.
Russland sieht sich durch das Heranrücken der Nato an seine Grenzen bedroht. Das Außenministerium in Moskau veröffentlichte Ende der vergangenen Woche Entwürfe für zwei Abkommen mit den USA und dem nordatlantischen Bündnis. Darin geht es unter anderem darum, dass die Nato garantieren soll, dass die Ukraine nicht ins Bündnis aufgenommen wird.
Außerdem sind gegenseitige Sicherheitsgarantien wie die Nichtstationierung von Kurz- und Mittelstreckenraketen in der Reichweite voneinander vorgesehen. Beide Entwürfe wurden russischen Angaben zufolge bereits nach Washington und an dessen Verbündete geschickt.
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