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Corona-Demos in Meck-Pomm und Sachsen-Anhalt – mehr als 20.000 Teilnehmer

© REUTERS / FABIAN BIMMERImpfgegner (Symbolbild)
Impfgegner (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.12.2021
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Über 10.000 Menschen haben am Montagabend in Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin und in Rostock gegen die Corona-Maßnahmen protestiert. Allein in Rostock waren es nach Polizeiangaben in der Spitze bis zu 10.000 Teilnehmer. In Schwerin zählte der langgestreckte Demonstrationszug beim Start rund 2500 Teilnehmer.
Beim Marsch durch die nordwestliche Innenstadt hätten sich aber weitere Personen der bislang größten Corona-Demonstration in der Stadt angeschlossen, hieß es. Masken wurden ungeachtet der dringenden Empfehlung durch Behörden und Polizei bei beiden Protesten nicht getragen, die Mindestabstände nur selten eingehalten.
Auf Transparenten und in vereinzelten Sprechchören wandten sich die Demonstranten unter anderem gegen eine allgemeine Impfpflicht. Auf Plakaten stand etwa „Wir sind alle nicht an der Zwangsimpfung interessiert“ oder „Corona-Terror. Erst der Maulkorb. Dann die Freiheitsberaubung. Jetzt die Impfpflicht?“
In Rostock kamen mehrere Hundert Menschen auf dem Marktplatz zusammen und forderten Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) auf, sich zu zeigen. Unklar war, ob er überhaupt im Rathaus war. Später zogen bis zu 10.000 Demonstranten am Stadthafen zurück in die Innenstadt. Die Polizei machte durch Lautsprecherdurchsagen aufmerksam, dass es eine nicht genehmigte Veranstaltung ist. Es kam zu kleineren Rangeleien zwischen Demonstranten und Polizei.

Corona-Demos in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt gingen erneut Tausende Menschen gegen die Corona-Politik auf die Straße. In Magdeburg trafen sich laut Polizei am Montag rund 3000 Menschen zu einer nicht angemeldeten Demonstration am Domplatz. Sie seien auf Abstand gelaufen und hätten sich friedlich verhalten, sagte eine Polizeisprecherin. Zudem versammelten sich den Angaben nach rund 50 Menschen bei einer angemeldeten Kundgebung in der Landeshauptstadt.
In Halle zogen knapp 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Stadt, wie die Polizei mitteilte. Im Vergleich zur Vorwoche seien es mehr gewesen, sagte eine Polizeisprecherin. Der Protest richtete sich den Angaben zufolge unter anderem gegen eine Corona-Impfpflicht. Die Polizei fertigte eine Anzeige wegen Körperverletzung. Einige Dutzend Gegendemonstranten stellten sich dem Aufzug entgegen. Die beiden Gruppen gerieten nicht aneinander.
Im Burgenlandkreis gab es vier angemeldete Versammlungen, alleine in Naumburg kamen etwa 1400 Teilnehmer zusammen. In Halberstadt (Landkreis Harz) gingen laut Polizei rund 1200 Menschen gegen die Corona-Politik in Deutschland auf die Straße. Die Aktion sei nicht angemeldet worden, sagte die Polizeisprecherin.
Im Osten des Landes gingen nach Angaben einer Polizeisprecherin in Wittenberg rund 2400 Menschen auf die Straße, in Bitterfeld etwa 950 Menschen und in Köthen 450 Menschen. Auch in Dessau und Zerbst liefen Protestaktionen. Demonstrationen mit einigen Hundert Teilnehmern gab es im Saalekreis und im Landkreis Mansfeld-Südharz.
Menschen protestieren gegen die Corona-Maßnahmen vor dem Schloss Bellevue in Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 20.12.2021
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