Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Ukraine-Konflikt: Lambrecht will „persönliche Konsequenzen“ für Putin

© AP Photo / Jewgeni MaloletkaUkrainische Soldaten
Ukrainische Soldaten - SNA, 1920, 19.12.2021
Abonnieren
Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) hat wegen der angeblichen Aggression Russlands gegenüber der Ukraine für deutlichere Sanktionen gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin plädiert.
„Aktuell müssen wir Putin und sein Umfeld ins Visier nehmen“, sagte Lambrecht der Zeitung „Bild am Sonntag“ vor ihrer Reise nach Litauen, wo sie 570 Nato-Kräfte treffen soll. Die „für die Aggression Verantwortlichen“ müssten „persönliche Konsequenzen“ spüren, „zum Beispiel, dass sie nicht mehr zum Shoppen auf die Pariser Champs Élysées reisen können“.
Zu einer möglichen Entsendung von Nato-Soldaten in die Ukraine selbst hat sich Lambrecht zurückhaltend geäußert:
„Wir müssen alle Optionen der Diplomatie ausschöpfen“ ,sagte sie der Zeitung. Dazu gehöre auch die Drohung mit harten Sanktionen. „Und auch alle weiteren Schritte müssen eng im Bündnis abgestimmt werden“.

Ukraine-Krise

In der letzten Zeit berichten westliche Medien verstärkt über eine „russische Invasion“ in die Ukraine. Kiew gab zunächst an, keinen Truppenaufbau in der Nähe der ukrainischen Grenzen zu registrieren. Etwas später schlossen sich die ukrainischen Behörden aber den Berichten aus den US-amerikanischen Geheimdiensten an, wonach Moskau angeblich Pläne hat, das Nachbarland Anfang 2022 anzugreifen.
Christine Lambrecht, Bundesministerin der Verteidigung - SNA, 1920, 18.12.2021
Verteidigungsministerin Lambrecht telefoniert mit US-Amtskollegen – diverse Bedrohungen diskutiert
Russland hatte diese Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen und betont, dass sie hauptsächlich als Vorwand dienen würden, um mehr Streitkräfte und Ausrüstung der Nato an die Grenzen des Landes zu bringen. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, dass Russland keine aggressiven Pläne hege und niemanden angreifen werde. Russland würde aber seine Truppen innerhalb des eigenen Territoriums und nach eigenem Erachten verlegen. Dies bedroht ihm zufolge niemanden und sollte niemanden beunruhigen. Trotzdem drohen die führenden westlichen Politiker, darunter auch die Chefs der Nato und der EU-Kommission, Russland mit Sanktionen und anderen Konsequenzen.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала