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Verteidigungsministerin Lambrecht: Erste Frau General „hoffentlich in meiner Amtszeit“

© AP Photo / Michael SohnBundesjustizministerin Christine Lambrecht (Archivfoto)
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (Archivfoto) - SNA, 1920, 19.12.2021
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Deutschlands neue Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (56) sieht Frauen bei ihrer militärischen Karriere gegen eine „gläserne Decke stoßen“. Die SPD-Politikerin will das nun ändern und die Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen in der Bundeswehr verbessern.
„Wir müssen den Fokus noch mehr auf Frauen legen. Solange Frauen bei der Karriere gegen eine gläserne Decke stoßen und die Männer die Top-Jobs unter sich ausmachen, schreckt das ab“, sagte Lambrecht der „Bild am Sonntag“. Eine erste Frau General auch außerhalb des Sanitätsdienstes werde es „hoffentlich in meiner Amtszeit“ geben, so Lambrecht laut der DPA.
Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (Archivbild) - SNA, 1920, 15.12.2021
Bundeswehr verabschiedet Kramp-Karrenbauer mit Großem Zapfenstreich
Sie werde es sich zur Aufgabe machen, dass all die Frauen, die jetzt schon bis zum Oberst gekommen sind, weiter aufsteigen könnten, versprach die frühere Justizministerin, die das Verteidigungsressort Anfang Dezember von Annegret Kramp-Karrenbauer übernommen hatte.
„Ich sehe nirgendwo ein, dass tolle Menschen ausgebremst werden“, fügte sie hinzu.
Zum Auslandseinsatz der Bundeswehr im westafrikanischen Mali sagte Lambrecht: „Wir müssen jetzt auch prüfen, ob das Training der malischen Soldaten an einem anderen Ort, der für unsere Soldaten sicherer ist, genauso gut oder sogar besser möglich ist. Die Sicherheit unserer Soldaten steht für mich an erster Stelle.“
Zuvor hatte die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl, Zweifel an der Nachhaltigkeit des Bundeswehr-Einsatzes in Mali geäußert. Die verteidigungspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Agnieszka Brugger, knüpfte die Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes im westafrikanischen Mali an politische Reformen und die Einhaltung des Übergangsfahrplans in der ehemaligen französischen Kolonie.
Die Bundeswehr beteiligt sich laut dem RND mit bis zu 600 Soldaten an der EU-Ausbildungsmission EUTM und mit bis zu 1100 Soldaten an der UN-Mission Minusma. Im kommenden Frühjahr muss der neue Bundestag über eine abermalige Verlängerung der Mandate entscheiden.
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