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Attentat auf Botschafter: Türkei und Russland arbeiten trotz feindlicher Kräfte zusammen – Ankara

CC0 / Engin_Akyurt / Pixabay / Türkische Flagge, Symbolbild
Türkische Flagge, Symbolbild - SNA, 1920, 19.12.2021
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Einige Kräfte versuchen laut dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu, die Beziehungen zwischen der Türkei und Russland zu beeinträchtigen. Diese Meinung äußerte er in einem Gespräch mit RIA Novosti im Zusammenhang mit dem fünften Jahrestag des Mordes an dem damaligen russischen Botschafter in Ankara Andrej Karlow.
„Der Terrorangriff auf den Botschafter Karlow hat gezeigt, dass es viele Zentren einer Kraft gibt, die die türkisch-russische Zusammenarbeit untergraben wollen. Daher denken wir, dass die gemeinsamen Anstrengungen zur Verbesserung unserer Beziehungen ein Ausdruck der Hochachtung gegenüber dem Andenken an Herrn Karlow und seinen Beitrag dazu sind“, sagte der türkische Chefdiplomat.
Fünf Jahre nach dem Attentat auf Karlow werde das Zusammenwirken zwischen beiden Ländern sowohl auf bilateraler als auch auf regionaler Ebene weiter ausgebaut, betonte Cavusoglu.
„Unsere Kontakte auf hoher Ebene werden weiter intensiv aufrechterhalten, und wir haben den starken gemeinsamen Willen, die Beziehungen zu entwickeln. Sie entwickeln sich kontinuierlich in Handel, Energie, Tourismus, Kultur und anderen Bereichen. Unsere Beziehungen in Handel und Tourismus werden vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Pandemie schnell wiederaufgebaut“, sagte der Außenminister.
Ihm zufolge wird sich das Handelsvolumen zwischen der Türkei und Russland in diesem Jahr der Marke von 30 Milliarden US-Dollar (cirka 27 Milliarden Euro) nähern.
Etwa 4,3 Millionen russische Touristen sollen in diesem Jahr die Türkei besucht haben. Allein von Januar bis Oktober seien es 4,3 Millionen russische Urlauber gewesen.
„Der Energiesektor ist eine wichtige Stütze unserer Kooperation. Die Gasleitung Turkish Stream ist seit vorigem Jahr in Betrieb. Der Bau des AKW ‚Akkuyu‘ erfolgt planmäßig. Sein erster Energieblock soll im Jahr 2023 in Betrieb genommen werden“, fügte der Minister hinzu.

Mord an russischem Botschafter in Türkei

Der damalige russische Botschafter in der Türkei Andrej Karlow war am 19. Dezember 2016 in Ankara bei der Eröffnung der Fotoausstellung „Russland von Kaliningrad nach Kamtschatka mit den Augen eines Reisenden“ erschossen worden.
Nach Angaben der türkischen Behörden wurde der Botschafter vom Polizisten Mevlüt Mert Altıntas angegriffen. Kurz nach der Tat wurde er von Sicherheitskräften getötet. 28 Verdächtige, darunter der oppositionelle islamische Prediger Fethullah Gülen, wurden angeklagt. Gülen weist alle Vorwürfe zurück.
 Gedenktafel für Andrej Karlow in Moskau - SNA, 1920, 09.03.2021
Mord an russischem Botschafter in Türkei: Fünf der Angeklagten zu lebenslanger Haft verurteilt
Wie es in der Anklageschrift heißt, war der Mord an Karlow eine Provokation mit dem Ziel, die türkisch-russischen Beziehungen zu schädigen.
Der Prozess um den Mord an dem russischen Botschafter begann am 8. Januar 2019. Die Staatsanwaltschaft der Türkei forderte, acht Angeklagte zu lebenslanger Haft und fünf weitere zu 15 Jahren Gefängnis zu verurteilen sowie sechs Angeklagte freizusprechen. Bei den Fällen von neun Angeklagten, nach denen gefahndet wird, darunter Gülen, forderte die Staatsanwaltschaft, sie separat zu behandeln.
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