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Trump: Amerikanische Juden „mögen Israel entweder nicht oder kümmern sich nicht um Israel“

© AP Photo / John MinchilloTrump-Anhänger nehmen an einer Kundgebung in Washington teil (Archivbild)
Trump-Anhänger nehmen an einer Kundgebung in Washington teil (Archivbild) - SNA, 1920, 18.12.2021
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Wegen der geringen Unterstützung für seine Kandidatur bei den letzten Präsidentschaftswahlen hat der ehemalige US-Präsident Donald Trump den jüdischen Menschen in den USA vorgeworfen, Israel entweder nicht zu mögen oder sich nicht darum zu kümmern. Das geht aus Trumps Interview mit dem israelischen Journalisten Barak Ravid hervor.
„Es gibt Menschen in diesem Land, die jüdisch sind und Israel nicht mehr lieben“, wird Trump in einem neuen Teil aus der Interview-Reihe zitiert, die Ravid am Freitag exklusiv im „Unholy“-Podcast vorspielen ließ. Laut Trump lieben die evangelikalen Christen in den USA Israel mehr als die Juden in diesem Land.
Der Ex-Präsident findet, dass die Juden früher die absolute Macht über den Kongress gehabt hätten, heute sei es genau das Gegenteil. „Und ich denke, Obama und Biden haben das getan. Und trotzdem kriegen sie bei den Wahlen immer noch viele Stimmen von den jüdischen Menschen“, meinte Trump.
„Das zeigt, dass das jüdische Volk, und das sage ich schon seit langem, das jüdische Volk in den Vereinigten Staaten entweder Israel nicht mag oder sich nicht um Israel kümmert“, so der Politiker.
Als Beispiel verwies Trump auf die Zeitung „The New York Times“. „Ich meine, man schaue sich die 'New York Times' an. Die 'New York Times' hasst Israel. Sie hasst sie. Und es sind jüdische Leute, die die 'New York Times' leiten, ich meine die Familie Sulzberger", sagte Trump.
Der American Jewish Congress kritisierte via Twitter diese Äußerungen als Schüren von gefährlichen Stereotypen über Juden. Trumps „frühere Unterstützung für Israel gibt ihm nicht die Lizenz, mit radioaktiven antisemitischen Tropen zu handeln - oder unbegründete Aussagen über die unverbrüchlichen Bande zu verbreiten, die amerikanische Juden mit Israel verbinden“, lautet die Mitteilung. „Genug!“
Nach Angaben von CNBC hatte der Republikaner Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen 2016 und 2020 sehr starke Unterstützung von weißen evangelikalen Wählern erhalten. Im Gegensatz dazu stimmten Juden bei diesen Wahlen den Umfragen zufolge viel eher für die demokratischen Kandidaten Hillary Clinton bzw. Joe Biden. Auch Muslime, Buddhisten und Hindus stimmten eher für Biden als für Trump.
Donald Trump spricht im Trump National Golf Club in Bedminster, New Jersey (Archivbild) - SNA, 1920, 10.12.2021
„F**k ihn“: Trump wirft Netanjahu „Verrat” vor
Vor einer Woche war berichtet worden, dass Trump in der Interview-Reihe mit Ravid dem früheren israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu einen Verrat vorwarf, weil „Bibi“ seinem Gegner Joe Biden „früher als die meisten“ zum Sieg bei den letzten US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen gratuliert hatte. „Seitdem habe ich nicht mehr mit ihm gesprochen. F**k ihn“, wird Trump von Ravid zitiert.
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