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Nato erwägt Verstärkung an der Ostflanke – Bericht

© AP Photo / Geert Vanden WijngaertNato
Nato - SNA, 1920, 18.12.2021
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Die Nato will wegen des russischen „Aufmarsches“ an der Grenze zur Ukraine eigene Truppen in Osteuropa verstärken, berichtete der „Spiegel“ am Samstag unter Verweis auf die ihm vorliegenden Informationen.
Demnach hat der europäische Nato-Oberbefehlshaber Tod Wolters in einer geheimen Videoveranstaltung mit den Militärchefs vorgeschlagen, in Rumänien und Bulgarien ähnlich wie bereits im Baltikum und in Polen die Nato-Präsenz über die Mission „Enhanced Forward Presence“ (EFP) zu erweitern.
Demnach solle die Nato auch in Südosteuropa EFP-Kontingente von gut 1500 Personen aufbauen. Offiziell habe die Nato die internen diesbezüglichen Diskussionen nicht bestätigen wollen, hieß es. Allerdings habe Oana Longescu, Sprecherin von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, auf Anfrage gesagt, dass die Nato „wachsam“ bleibe und „alle nötigen Schritte“ gehen werde, um die Nato-Partner vor jeglicher Bedrohung zu schützen. Unter Verweis auf Diplomaten berichtete das Magazin weiter, dass dieses Thema vermutlich beim nächsten Treffen der Verteidigungsminister auf der Agenda stehen werde.
Ihre Mission im Baltikum hat die Nato 2017 in Reaktion auf die Wiedervereinigung Russlands mit der Halbinsel Krim gestartet. Laut der Allianz sei es die größte Verstärkung der kollektiven Truppen seit dem Ende des Kalten Krieges gewesen. Die Nato-Einheiten in Polen und den baltischen Staaten würden im Ernstfall als ein Brückenkopf für die weitere Verstärkung der Allianz auftreten.
Der Westen wirft Russland in letzter Zeit vor, Truppen an der Grenze zur Ukraine zusammenzuziehen und eine „Invasion“ zu planen. Der Kreml erwidert, die russischen Truppen bewegten sich nach eigenem Ermessen auf eigenem Territorium und das sollte niemanden stören, da Russland für niemanden eine Bedrohung darstelle.
Jens Stoltenberg bei einer Pressekonferenz in Paris am 10. Dezember 2021 - SNA, 1920, 17.12.2021
Sicherheitsdialog mit Russland sollte Befürchtungen der Nato Rechnung tragen – Stoltenberg
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