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Situation um Ukraine: Schwedischer Oberbefehlshaber fordert mehr US-Militärpräsenz in Europa

© AFP 2021 / CHRISTOF STACHEUS-Truppen
US-Truppen - SNA, 1920, 17.12.2021
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Wenn die Situation zwischen Russland und der Ukraine weiter eskaliert, sollten die USA mehr Truppen nach Europa entsenden, so der schwedische Oberbefehlshaber Micael Bydén. Der General sprach am Donnerstag mit der Zeitung „Politico” in Washington, wo er hochrangige US-Beamte traf.
Schweden ist kein Nato-Mitglied, arbeitet jedoch mit dem Sicherheitsbündnis eng zusammen. Bydén sagte gegenüber der Zeitung, dass die USA militärische Verstärkung nach Europa schicken sollten, wenn sich die Lage an der Grenze zwischen der Ukraine und Russland zuspitzt. Die Frage, ob er gerne mehr US-amerikanische Truppen in Europa sehen würde, bejahte er.
„Wenn die Situation - ich würde nicht sagen, es erfordern, weil das das falsche Wort ist - aber wenn sich die Situation verschlechtern würde, glaube ich, dass es gut wäre, einen größeren Fußabdruck zu haben“, äußerte Bydén am Donnerstag.
Die US-Truppen sollten da stationiert werden, „wo sie heute sind“, da es bereits US-Militärbasen in Europa gebe. Der General äußerte, dass „mehr Menschen, mehr Möglichkeiten“ bedeuten würden und weitere US-Truppen in Europa förderlich wären.
Bydén konkretisierte seine Aussagen nicht und verriet auch keine Details zu den Ergebnissen seiner Treffen mit verschiedenen US-Beamten.
Ferner betonte er seine Besorgnis über die Vertiefung der Militärpartnerschaft zwischen Moskau und Peking. Er äußerte gegenüber der Zeitung, dass die USA ihre militärische Präsenz in Europa nicht verringern sollten, um sich auf China zu konzentrieren.
„Ich denke, Sie können beides“, zitierte ihn „Politico“.
Europäisches Parlament in Straßburg - SNA, 1920, 16.12.2021
EU-Parlament fordert von russischen Militärs Rückzug von Territorien an Grenze zur Ukraine
Die Vereinigten Staaten haben Dutzende von Militärbasen auf dem europäischen Kontinent mit über 62.000 stationierten Soldaten, so in Ländern wie Belgien, Bosnien, Bulgarien, Estland, Deutschland, Griechenland, Island, Italien, Kosovo, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Türkei und Großbritannien. Die Stützpunkte umfassen Truppen, gepanzerte Fahrzeuge, Panzer, Flugzeuge, Kriegsschiffe und Atomwaffen (letztere sind in Belgien, Deutschland, Italien, den Niederlanden und der Türkei stationiert).
Moskau hat die Vorwürfe, angeblich einen Einmarsch in die Ukraine zu planen, wiederholt zurückgewiesen.
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