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Israel: Polizei stoppt verdächtiges Auto und findet Antiquitäten aus Römerzeit

CC0 / BiljaST/Pixabay / Römische Ruinen (Symbolbild)
Römische Ruinen (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.12.2021
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Polizisten in Jerusalem haben ein Fahrzeug durchsucht und eine Kiste mit seltenen Antiquitäten aus Bronze gefunden, die vermutlich vor zwei Tausend Jahren von jüdischen Rebellen als Kriegsbeute bei Römern beschlagnahmt wurden. Das teilte die israeische Antiquitätenbehörde „Israel Antiquities Authority" auf Facebook mit.
Die Polizei fand die Gegenstände während einer Routinepatrouille im Stadtteil Musrara, als sie ein verdächtiges Fahrzeug, das auf einer Einbahnstraße in die falsche Richtung fuhr, anhielt und durchsuchte. Im Kofferraum fanden sie die Kiste mit den archäologischen Artefakten.
Die israelische Antiquitätenbehörde erklärte, dass die antiken Artefakte Kriegsbeute aus den Zeiten des Bar-Kochba-Aufstands von 132 bis 136 n. Chr. sein könnten.
Zu den Artefakten gehören dekorative Räuchergefäße aus Bronze, die angeblich im Besitz wohlhabender Römer waren, sowie ein Weingefäß, das mit einer Bankettszene verziert ist, die eine mit einem Weinkrug liegende Person darstellt.
Die Behörden fanden auch eine reich verzierte dreibeinige Steinschale, römische Tonlampen und Hunderte von Münzen aus der spätrömischen Zeit im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr.
Die Raubpräventionsabteilung der Antiquitätenbehörde führte eine Ermittlung gegen drei Verdächtige durch, die den Verdacht verstärkte, dass der Fund aus einem Versteck in der Nähe des Grenzübergangs Tarqumiya gestohlen und nach Jerusalem gebracht worden war, um ihn an einen Händler zu verkaufen.
„Diese antiken Funde verkörpern die Geschichte des Landes, aber für Räuber und Händler sind sie nur eine Ware, die aus purer Gier an den Meistbietenden verkauft wird“, sagte der Direktor der Antiquitätenbehörde Eli Eskozido. „Es ist äußerst wichtig, jegliche Versuche zu verhindern, mit illegalen Antiquitäten zu handeln, und stattdessen wertvolle Funde zu bergen und sie der Öffentlichkeit und dem Land zurückzugeben.“
Artefakte aus Bronze sind in Israel selten, da Metall ein wertvolles Gut war und oft wiederverwendet wurde. Antike Bronzegegenstände werden normalerweise an Orten gefunden, wo sie absichtlich versteckt worden waren.
Der Behörde zufolge waren die Gegenstände von den Rebellen mitgenommen worden, aber nicht von jüdischen Kämpfern selbst verwendet, da sie mit heidnischen Bildern verziert waren, was gegen das jüdische Verbot des Götzendienstes verstieß. Hätten die jüdischen Kämpfer die Gegenstände verwenden wollen, hätten sie die Bilder verunstaltet.
Außerdem hatten die Rebellen zum Zeitpunkt der Rebellion keine Opferriten und kein Verbrennen von Weihrauch praktiziert.
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