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AfD-Politiker soll Impfpässe gefälscht haben: Staatsanwaltschaft ermittelt

© CC0 / wir_sind_klein / PixabayDigitaler Impfpass (Symbolbild)
Digitaler Impfpass (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.12.2021
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Ein AfD-Politiker in Nordrhein-Westfalen soll seinen Corona-Impfpass gefälscht und versucht haben, weitere nachgeahmte Impfzertifikate zu verkaufen. Das meldete der WDR am Freitag. Demnach ermittle die Bielefelder Staatsanwaltschaft.
Ein Mitarbeiter der AfD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen (NRW) soll „einen gefälschten Impfpass benutzt haben“, berichtete der WDR am Freitag. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Bielefeld habe die Ermittlungen aufgenommen. Sie gehe dem Verdacht nach, dass der Beschuldigte „weitere Fälschungen verkaufen wollte“.
Der Vorfall soll auf einer Sitzung des Ältestenrates des Gütersloher Kreistages der AfD „aufgeflogen sein“. Dort gelte für die Teilnahme 3G, für die AfD sitzt der 58-jährige Axel Nussbaum im Kreistag.
Er soll „beim Einlass den gefälschten Impfausweis vorgezeigt haben und damit aufgefallen sein“. Behörden würden noch weitere Vorwürfe gegen ihn erheben.

„So soll er im November anderen Mitgliedern der Gütersloher AfD-Fraktion gefälschte Impfpässe für 250 Euro pro Stück angeboten haben. Der Verdächtige soll auch 400 Impfpässe des Impfzentrums Lage (einer Stadt in NRW, Anm. d. Red.) besitzen.“

Eine Durchsuchung habe stattgefunden, teilte die Bielefelder Staatsanwaltschaft mit. „Nussbaum selbst bestätigte dem WDR die Ermittlungen gegen ihn. Auch räumte er die Nutzung eines falschen Ausweises ein.“
Corona-Impfnachweis (Archivbild) - SNA, 1920, 13.12.2021
400 Impfpässe in Nürnberg gefälscht – Mann in Untersuchungshaft
Im vergangenen Bundestagswahlkampf sei er als Direktkandidat für die AfD in Gütersloh angetreten. Außerdem arbeite er für die Fraktion der AfD im Landtag von Düsseldorf.
Der betreffende Mitarbeiter sei „bis dato ausschließlich im Homeoffice tätig gewesen“, wurde ein Sprecher der Fraktion zitiert. Die Begehung von Straftaten und Rechtsverstößen lehne die AfD „konsequent ab“, hieß es in einer Stellungnahme der Partei.
und nachgeahmte Nachweise zur Dokumentation einer gemachten Schutzimpfung.
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