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US-Archiv: Neue Dokumente zur Ermordung von Präsident Kennedy veröffentlicht

© AP Photo / Jon ElswickDokumente des US-Nationalarchivs zur Ermordung von John F. Kennedy
Dokumente des US-Nationalarchivs zur Ermordung von John F. Kennedy  - SNA, 1920, 16.12.2021
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Die US-amerikanische „National Archives and Records Administration“ (Nara) hat am Mittwoch 1491 freigegebene Dokumente im Zusammenhang mit der Ermordung des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy veröffentlicht. Das teilte sie in einer Pressemitteilung auf ihrer Webseite mit.
„In Übereinstimmung mit der Anweisung von Präsident Biden vom 22. Oktober 2021 hat das Nationalarchiv heute 1491 Dokumente veröffentlicht, die dem „Gesetz über die Sammlung von Aufzeichnungen zu John F. Kennedys Ermordung“ unterliegen, so die Mitteilung.
Gemäß dem Gesetz war die Nara verpflichtet, die gesamte Sammlung in genau 25 Jahren zugänglich zu machen, also am 26. Oktober 2017, sofern der Präsident nicht beschließt, dass die Veröffentlichung der Informationen der nationalen Sicherheit oder aktuellen auswärtigen Beziehungen schaden würde. Seit jenem Zeitpunkt veröffentlichte das Nationalarchiv über 250.000 Aufzeichnungen über Kennedys Ermordung, was mehr als 90 Prozent seiner Sammlung beträgt.
Die US-Regierung will nächstes Jahr weitere 14.000 zuvor zurückgehaltene Aufzeichnungen überprüfen, um festzustellen, ob sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten. Bestimmte Aufzeichnungen werden jedoch nicht publik gemacht, wenn es einen wichtigen Grund dafür gibt.
Die Vereinigten Staaten untersuchen seit Jahren die mögliche Beteiligung der Sowjetunion an der Ermordung von Kennedy. Eines der veröffentlichten Dokumente erwähnt ein im Jahr 1975 erschienenes Buch von Robert Anson „,Sie haben den Präsidenten getötet!‘: Die Suche nach den Mördern von John F. Kennedy“, das die Frage diskutiert, wie es dem Schützen gelang, ein Visum nach Moskau innerhalb von zwei Tagen zu bekommen, während es normalerweise knapp zwei Wochen in Anspruch nahm.
Ein anderes Dokument vom Dezember 1978 besagt, dass es unwahrscheinlich sei, dass Oswalds Reise in die Sowjetunion von einigen sowjetischen Beamten unterstützt worden sein könnte.
Mehrere Dokumente beschreiben einen anonymen Anruf beim Büro des US-Marine-Attaches in Canberra von jemandem, der sich als polnischer Fahrer bezeichnete, der für die sowjetische Botschaft in Australien tätig war. Während des Anrufs berichtete die Person über die mögliche Beteiligung der Sowjetunion an der Finanzierung von Kennedys Ermordung. Jedoch kommen die Autoren zu dem Schluss, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen „Spinner“ gehandelt habe.
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Präsident Kennedy war am 22. November 1963 in Dallas, Bundesstaat Texas, ermordet worden, was einen Wirbelsturm von Fragen bei der Öffentlichkeit ausgelöst hatte. Mehrere Ermittlungen waren zu der Schlussfolgerung gekommen, dass die Schüsse von Lee Harvey Oswald abgegeben worden waren, der kurz nach dem Mord festgenommen wurde. Zwei Tage später war er von Jack Ruby, einem Clubbesitzer in Dallas, erschossen worden, während er zum Bezirksgefängnis eskortiert worden war. In den Jahrzehnten seit den Ereignissen war eine Vielzahl von Verschwörungstheorien aufgetaucht, deren Autoren versucht hatten, die Ermordung von Kennedy und von Oswald zu erklären.
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