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Xi-Putin-Gipfeltreffen: Aukus-Pakt im Zentrum der Kritik

© SNA / Michail MetzelVideokonferenz von Wladimir Putin und Xi Jinping
Videokonferenz von Wladimir Putin und Xi Jinping - SNA, 1920, 15.12.2021
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Der russische Präsident Wladimir Putin und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping haben während ihres Gesprächs am Mittwoch den Aukus-Pakt zwischen Australien, Großbritannien und den USA kritisiert. Das teilten russische Medien unter Berufung auf den Berater des russischen Präsidenten Juri Uschakow mit.
Die Videokonferenz der Präsidenten dauerte rund 1,5 Stunden. Die Staatschefs waren sich einig, dass der Pakt Aukus die Grundlagen des nuklearen Nichtverbreitungsregimes untergrabe und die Spannungen in der Region eskalieren lasse, so Putins Berater.
Uschakow zufolge äußerten die Präsidenten Bedenken hinsichtlich der US-Aktivitäten, die aktuelle Situation in der asiatisch-pazifischen Region neu zu konfigurieren.
„Besorgnis wurde über die Aktivitäten der Amerikaner bei der Umgestaltung der aktuellen Situation in der asiatisch-pazifischen Region geäußert“, so Uschakow. „Und diesbezüglich wurde sowohl von unserer als auch von chinesischer Seite eine negative Einschätzung über die Bildung neuer Allianzen wie der Indopazifik-Quad-Gruppe und der amerikanisch-englisch-australischen Union geäußert.“
Die Gespräche wurden als „sehr positiv“ beschrieben, wobei Uschakow feststellte, dass es sich um ein Gespräch von „zwei Freunden“ gehandelt habe. Ihm zufolge ist der Grad der Beziehungen zwischen Russland und China viel mehr als nur der zwischen Verbündeten.
Zu den Themen, die Xi und Putin diskutierten, gehörten internationale Beziehungen und Sicherheitsfragen. Der chinesische Präsident sei über Russlands Idee zu Sicherheitsgarantien informiert worden, so Uschakow.
Er erklärte, dass der chinesische Präsident Russlands Forderungen nach Garantien unterstütze, dass er sich dessen bewusst sei und das Wichtigste verstehe, was Russland an den westlichen Grenzen Sorgen bereite.
Im Gespräch sei auch Moskaus Idee erwähnt worden, ein Gipfeltreffen der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats vorzubereiten. Laut Uschakow halten die beiden Staats- und Regierungschefs die Abhaltung dieses Treffens im Jahr 2022 für notwendig.
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