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Russischer Vizeaußenminister: Weißes Haus schürt antirussische Sentiments in Kiew

© SNA / Stringer / Zur Bilddatenbank"Rapid Trident-2020" - gemeinsame Militärübungen der Nato und der Ukraine im Gebiet Lwow
Rapid Trident-2020 - gemeinsame Militärübungen der Nato und der Ukraine im Gebiet Lwow - SNA, 1920, 15.12.2021
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Die Äußerungen des Weißen Hauses über eine mögliche Entsendung von US-Truppen nach Osteuropa heizen antirussische Ängste und revanchistische Stimmungen in Kiew an. Darauf verwies der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow gegenüber SNA.
Wie die Sprecherin des US-Präsidenten, Jen Psaki, mitteilte, erwäge die US-Administration die Truppenentsendung für den Fall, wenn die Situation in der Ukraine sich verschärfen sollte.
Diese Worte zielten vor allem darauf ab, „revanchistische Stimmungen in Kiew und antirussische Sentiments und Einstellungen von Staaten anzuheizen, die sich als ‚Frontstaaten’ bezeichneten“, so Rjabkow.
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte in einem Online-Gespräch den US-Präsident Joe Biden auf eine Sabotage der Minsker Vereinbarungen durch die Ukraine hingewiesen. Putin merkte zudem an, dass die Nato gefährliche Versuche unternehme, das ukrainische Territorium zu erschließen, und das Militärpotenzial vor den Grenzen zu Russland aufzustocken. Darüber sprach Putin auch mit dem britischen Premierminister Boris Johnson.
Der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell - SNA, 1920, 13.12.2021
Falls Russland die Ukraine angreift: EU und Partner bereiten Vergeltung vor
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte dazu, dass die Stimmung in den Medien über die Bewegungen der russischen Armee geschürt werde, um sie weiter zu dämonisieren.
Hinsichtlich der Handlungen der USA und ihrer Nato-Verbündeten äußerte Rjabkow die Vermutung, dass sie sich darauf vorbereiteten, „die traurige Erfahrung mit der karibischen Krise“ (der fehlgeschlagene Angriff auf Kuba 1961, Anm. d. Red.) neu aufleben zu lassen. Das Weiße Haus bleibe „auf merkwürdige Weise“ beim Thema der Eskalation an der Grenze zur Ukraine stecken, die es in Wirklichkeit nicht gebe. Dabei habe Washington weder das moralische noch das politische Recht, anzuzweifeln, was Russland auf seinem Staatsgebiet tue.
Der Westen spreche in letzter Zeit immer häufiger über eine „russische Invasion“ und wirft Moskau vor, Truppen an der Grenze zu einem Nachbarstaat zusammenzuziehen. Der Kreml antwortet darauf, man beabsichtige nicht, jemanden anzugreifen, und die jewileigen Behörden verlegten die Streitkräfte nur nach eigenem Ermessen.
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