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Ökostrom-Anteil am Verbrauch wieder gesunken – Experten fordern schnelle Maßnahmen für Energiewende

© AP Photo / Martin MeissnerEin Kohlekraftwerk in der Nähe des Kohletagebaus Garzweiler
Ein Kohlekraftwerk in der Nähe des Kohletagebaus Garzweiler  - SNA, 1920, 15.12.2021
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Der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch ist in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für das Gesamtjahr 2021.
Zwar will die neue Bundesregierung den Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 auf 80 Prozent erhöhen, aber aktuelle Zahlen zeugen jedoch von einem Rückgang. Der Anteil der erneuerbaren Energien lag 2021 auf dem gleichen Stand wie 2019, bei rund 42 Prozent. 2020 hatte der Anteil 46 Prozent der Energieversorgung ausgemacht.
Laut BDEW-Chefin, Kerstin Andreae, müsse die neue Regierung für die Umsetzung des „ambitionierten“ Vorhabens nun „bestehende Hemmnisse und Restriktionen für den Erneuerbaren-Ausbau beseitigen und die im Koalitionsvertrag angekündigten Maßnahmen möglichst schnell in die Tat umsetzen“.
Der Bundesverband gab als Hauptgrund für den Rückgang der regenerativen Stromerzeugung das Wetter an. Die erste Hälfte dieses Jahres war laut Bericht deutlich windärmer als im Vorjahr. Zudem sei der Stromverbrauch infolge der konjunkturellen Erholung 2021 wieder gestiegen.
Windstrom stellte 2021 den größten Anteil unter den erneuerbaren Energiequellen für die Stromversorgung dar. An Land erzeugter Windstrom machte 16 Prozent, auf See erzeugter Windstrom vier Prozent der Bruttostromerzeugung aus. Die Solarenergie trug mit rund neun Prozent zur Stromversorgung bei. Durch Biomasse erzeugter Strom lieferte 7,5 Prozent der benötigten Energie.
CO2-Ausstoß (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.12.2021
Studie: 1,5-Grad-Ziel mit den Ampel-Plänen für erneuerbare Energien nicht erreichbar
Anfang Dezember hatte der BDEW mitgeteilt, dass große regionale Unterschiede bei Bedingungen für die Stromerzeugung präsent seien. Im Süden Deutschlands wird Energie so vor allem aus Wasserkraft produziert, während im Norden des Landes vor allem auf Windkraft zurückgegriffen wird.
Die Bundesregierung hat ihr Energie- und Klimaprogramm fertiggestellt und will die Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbare Energien fördern. Die Windkraft hat in Deutschland im vergangenen Jahr die Kohle als wichtigsten Energieträger zum ersten Mal überholt.
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