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Nato-Staaten stocken Waffenlieferungen an Ukraine auf – Russische Außenamtssprecherin

© SNA / Außenministerium RusslandsSprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa (Archivfoto)
Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa (Archivfoto) - SNA, 1920, 15.12.2021
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Die Lage in der Ukraine bleibt nach wie vor besorgniserregend, da die Nato-Länder ihr verstärkt Waffen liefern und dadurch den Bürgerkrieg im Land weiter eskalieren lassen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat sich dazu bei einem Briefing am Mittwoch geäußert.
„Die Entwicklung der Lage in der Ukraine gibt weiterhin einen Anlass zur Sorge – um es milde auszudrücken. Die Nato-Staaten stocken die Waffenlieferungen an die Ukraine auf, trainieren ihr Militärpersonal, aber sie tun dies nicht, um eine mythische Aufgabe der Aufrechterhaltung von Stabilität und Sicherheit zu lösen, sondern um Öl ins Feuer zu gießen und dem anhaltenden Bürgerkrieg im Land noch mehr Raum zu geben“, sagte Sacharowa.
Ihr zufolge haben die Vereinigten Staaten der Ukraine seit 2014 eine Militärhilfe in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar, davon mehr als 400 Millionen Dollar in diesem Jahr, bereitgestellt. Kürzlich habe Washington der Ukraine 30 Panzerabwehrraketensysteme „Javelin“ und 180 Raketen für sie geliefert. Zudem würden die US-amerikanischen Behörden planen, im Jahr 2022 weitere 300 Millionen Dollar für entsprechende Zwecke auszugeben.
Sacharowa betonte, dass dies „sicherlich keine Bedingungen für die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen und eine friedliche Lösung des Konflikts schaffen“ würde. Auch würden die humanitären Probleme der Bewohner des Donbass nicht gelöst werden.
„Im Land des siegreichen 'Maidans' (die Unruhen auf dem Kiewer Maidan im Februar 2014 – Anm. d. Red.) sind etwa 10.000 Militärangehörige der Nato-Staaten stationiert – 4000 aus den USA, 6000 aus anderen Staaten des Bündnisses“, fügte sie hinzu.
Die russische Außenamtssprecherin äußerte die Hoffnung, dass die Kuratoren der ukrainischen Behörden Kiew dennoch von der Notwendigkeit der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen würden überzeugen können, da die Eskalation des Konflikts unvorhersehbare Folgen haben könnte.
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In der letzten Zeit berichten westliche Medien verstärkt über eine „russische Invasion“ in die Ukraine. Kiew gab zunächst an, keinen Truppenaufbau in der Nähe der ukrainischen Grenzen zu registrieren. Dann aber fingen die ukrainischen Behörden an, zu behaupten, Moskau habe Pläne, das Nachbarland anzugreifen.
Russland hatte diese Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen und betont, dass sie hauptsächlich als Vorwand dienen würden, um mehr Streitkräfte und Ausrüstung der Nato an die Grenzen des Landes zu bringen. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, dass Russland keine aggressiven Pläne hegen und niemanden angreifen würde. Es würde aber seine Truppen innerhalb des eigenen Territoriums und nach eigenem Erachten verlegen. Dies bedrohe ihm zufolge niemanden und sollte niemanden beunruhigen.
Der Außenminister Sergej Lawrow wiederum stellte fest, dass die Zahl der westlichen Ausbilder in der Donbass-Region im Osten der Ukraine zugenommen habe. Dies könnte, so Lawrow, die ukrainischen Behörden „zu militärischen Abenteuern“ provozieren, was eine direkte Bedrohung der Sicherheit Russlands darstellen würde.
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