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„Impfodyssee“ zwischen Ungarn und Österreich – wo der Piks zählt und wo nicht

© AP Photo / Matthias SchraderCorona-Impfnachweis (Archivbild)
Corona-Impfnachweis (Archivbild) - SNA, 1920, 15.12.2021
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Einige Österreicher haben sich Anfang des Jahres, noch vor dem Start der Impfkampagne im Land, in Ungarn mit AstraZeneca impfen lassen. Aber auch mit drei Piks gelten sie in Österreich immer noch als „ungeimpft“. Darüber berichtet die „Krone“ am Mittwoch.
In dem Beitrag wird die Geschichte von Dirk Thomas Pajer erzählt, der beruflich viel unterwegs ist und daher als einer der ersten das Impfangebot in Ungarn wahrnahm. Auch seinen Booster erhielt er dort.
Obwohl die Behandlung im Ausland erfolgte, sollte er sich theoretisch mit den internationalen Impfdokumenten und den Chargennummern der Spritzen an den Grenzen der 2G-Regelung entsprechend ausweisen können. Doch alles erwies sich als nicht so einfach.

Wie bei „Asterix“: Wer stellt den Impf-Schein aus?

Pajer erhält in Österreich regelmäßig Erinnerungen, sich doch impfen zu lassen. „Wenn das so weitergeht, befürchte ich, demnächst noch eine Strafzahlung von 600 Euro leisten zu müssen“, zitiert die Zeitung den Mann.
Eine Klärung erwies sich als schwierig: Der Dachverband der Sozialversicherungsträger habe ihn an die ELGA (elektronische Gesundheitsakte) verwiesen. Dort habe man ihn weiter zum Hausarzt geschickt. Dieser habe ihn an die AGES (Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) weitergeleitet, welche das Sozialministerium nannte, wo telefonisch niemand erreichbar gewesen sei.
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Ärzte tragen ins Meldesystem ein – wenn sie wollen

Pajer ist mit seinem Problem kein Einzelfall. Wie die Impfkoordination Burgenland auf die Anfrage der „Krone“ mitteilte, kämen ähnliche Anrufe täglich.
Zugang zum System hätten allerdings nur Ärzte. Ähnlich äußerte sich auch die Landesärztekammer Burgenland. „Grundsätzlich hätten alle niedergelassenen Ärzte Zugang zum Meldesystem - wenn sich allerdings jemand nicht als ‚Impfarzt‘ bekennen möchte, könne man nicht viel tun. Dann empfehle man die Clearing-Stellen des Landes oder eben den Impfkoordinationsstab Burgenland“, hieß es.
Für Pajer bleibt nur zu hoffen, dass ein Mediziner sich anhand der vorliegenden Dokumente von seinem Impfstatus überzeugen lässt und ihn endlich offiziell ins System einträgt.
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