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Frankfurter Bank wird wegen Cum-Ex Vorwürfen durchsucht

© REUTERS / KAI PFAFFENBACHFrankfurter Bankenviertel
Frankfurter Bankenviertel - SNA, 1920, 15.12.2021
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Ermittler haben im Zusammenhang mit der Affäre um Cum-Ex-Aktiengeschäfte erneut eine Bank in Frankfurt durchsucht. Die DPA berichtete von der Razzia, die am Mittwoch durch die Staatsanwaltschaft Köln bestätigt wurde.
„Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit verfahrensgegenständlichen Cum/Ex-Geschäften der Bank und richten sich gegen ehemalige Mitarbeiter und weitere Verantwortliche“, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln mit.
Mehr als 80 Ermittler der Kriminalpolizei Essen und weiterer Polizeidienststellen sowie Vertreter der Staatsanwaltschaft Köln nahmen an der Durchsuchung teil. Diese hatte am Dienstag begonnen und fokussierte sich auf Arbeitsplätze und Wohnungen von Beschuldigten.
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Schaden im „Cum-Ex“-Steuerskandal dreimal so hoch wie gedacht – Medien
Bei der „Cum-Ex“-Affäre handelt es sich um einen der größten Steuerskandale der deutschen Geschichte. Investoren nutzten eine Gesetzeslücke und schoben rund um den Dividendenstichtag Aktien mit („cum“) und ohne („ex“) Ausschüttungsanspruch zwischen mehreren Beteiligten hin und her. Die Finanzämter erstatteten mehr Kapitalertragsteuern, als sie zuvor eingenommen hatten. Laut Schätzungen beläuft sich die Summe weltweit auf rund 150 Milliarden Euro. 2012 wurde das Steuerschlupfloch geschlossen. Im Juli dieses Jahres entschied der Bundesgerichtshof (BGH), dass die Aktiengeschäfte als Steuerhinterziehung gelten.
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