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Belarus: Mann von Oppositionsführerin Tichanowskaja zu 18 Jahren Straflager verurteilt

© AFP 2021 / SERGEI KHOLODILINDer Ehemann der belarussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja, Sergej Tichanowski
Der Ehemann der belarussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja, Sergej Tichanowski - SNA, 1920, 14.12.2021
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Der Ehemann der belarusischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja, Sergej Tichanowski, ist in seiner Heimat zu 18 Jahren Haft verurteilt worden.
Ihm werden mehrere Straftaten, darunter die Organisation von Massenunruhen, vorgeworfen. Nun müsse er auf Entscheidung des Gerichts der Stadt Gomel unter besonders harten Haftbedingungen ins Straflager, berichtete die staatliche belarusische Nachrichtenagentur Belta.
Der bekannte Blogger war kurz nach Bekanntgabe seiner Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr festgenommen worden. Seine fünf Mitangeklagten, darunter auch der prominente Oppositionspolitiker Nikolaj Statkewitsch, wurden zu Gefängnisstrafen zwischen 14 und 16 Jahren verurteilt.
Tichanowskaja hatte das Urteil gegen ihren Mann, das im Gefängnis unter Ausschluss der Öffentlichkeit verlesen wurde, bereits zuvor als „rechtswidrig“ bezeichnet. Nach der Urteilsverkündung twitterte sie, dass der belarusische Staatschef Alexander Lukaschenko sich öffentlich an seinen stärksten Gegnern räche. „Aber die ganze Welt schaut zu. Wir werden nicht aufhören“, betonte sie.
Alexander Lukaschenko spricht während seines Besuchs nach Moskau (Archivbild) - SNA, 1920, 06.12.2021
Wegen „illegalen Sanktionsdrucks“: Belarus bringt Gegenmaßnahmen gegen Westen auf den Weg
Tichanowski wollte ursprünglich bei der Präsidentenwahl in Belarus im August 2020 gegen Lukaschenko kandidieren, wurde dann aber festgenommen. An seiner Stelle kandidierte seine Frau Swetlana, die viele als die wahre Siegerin der Wahl ansehen.
Trotz massiver Betrugsvorwürfe wurde aber Lukaschenko nach der Wahl zum Sieger erklärt. Dies löste beispiellose Massenproteste aus. Sie wurden gewaltsam niedergeschlagen, tausende Regierungskritiker wurden festgenommen oder flohen ins Exil, darunter auch Tichanowskaja.
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