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Bundesregierung stimmt Wirtschaft auf harten Corona-Winter ein

© SNA / Alexej SuchorukowGeld (Archiv)
Geld (Archiv) - SNA, 1920, 14.12.2021
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Mit der aufkommenden neuen Virusvariante Omikron hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft zuletzt noch weiter verschlechtert: Die Bundesregierung will die Konjunktur nun auf einen harten Corona-Winter einstellen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
„Angesichts des aktuellen Pandemiegeschehens haben die konjunkturellen Risiken zuletzt wieder zugenommen|, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Monatsbericht des Wirtschaftsministeriums. Im laufenden vierten Quartal dürfte die Wirtschaftsleistung daher „eher schwach ausfallen“.
Die erneute Verschärfung der Corona-Krise in diesen Wochen wird die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland merklich beeinträchtigen. Die vierte Corona-Welle belastet vor allem Handel und Dienstleister, die meist nur noch mit neuen Beschränkungen öffnen dürfen.
Von Beschränkungen wie 2G-Regeln – Zutritt nur für Geimpfte und Genesene – sei vor allem das Gastgewerbe betroffen, in geringerem Maße auch der Einzelhandel.
Die anhaltenden Lieferengpässe und die vierte Corona-Welle würden auch spürbaren negativen Einfluss haben.
„Wenn sich die Lieferengpässe über das nächste Jahr auflösen, wird es zu einer deutlichen Beschleunigung der wirtschaftlichen Erholung kommen“, so das seit voriger Woche vom Grünen Robert Habeck geleitete Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.
Entspannung wird bei der Inflation erwartet, die im November mit 5,2 Prozent so hoch ausfiel wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. „Zu Beginn nächsten Jahres nach Auslaufen der Sondereffekte dürfte sich der Auftrieb der Verbraucherpreise wieder merklich abschwächen“, erklärte das Ministerium. Dazu zähle unter anderem die Mehrwertsteuer, die im zweiten Halbjahr 2020 im Kampf gegen die Corona-Rezession gesenkt worden sei und inzwischen wieder auf dem alten Niveau liege. Das hat den Preisauftrieb in den vergangenen Monaten mit befeuert.
Über das Thema Inflation gibt es aber unter den Fachleuten unterschiedliche Auffassungen.
So erwartet das Ifo-Insititut in München im kommenden Jahr nun sogar eine weiter steigende Inflation. Demnach dürfte die Inflationsrate von 3,1 Prozent in diesem Jahr auf 3,3 Prozent 2022 steigen. „Dabei spielen steigende Kosten, die mit den Lieferengpässen einhergehen, eine treibende Rolle und auch die verzögerte Anpassung an die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise“, erklärten die Regierungsberater. Erst 2023 sollte sich der Anstieg der Verbraucherpreise auf 1,8 Prozent normalisieren.
Die Bundesregierung senkte ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr bereits vor einigen Wochen auf 2,6 Prozent von zuvor 3,5 Prozent. 2022 soll es zu einem Plus von 4,1 Prozent reichen, 2023 dann zu 1,6 Prozent.
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