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Erster Berliner Club zieht wegen Tanzverbots vor Gericht – Aussichten auf Erfolg aber gering

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DJ (Symbolbild) - SNA, 1920, 14.12.2021
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Nachdem der Berliner Senat ein Tanzverbot verhängt hatte, wollen sich die Clubs nun wehren. Als erstes hat das „ASeven“ am Alexanderplatz angekündigt, vor dem Verwaltungsgericht zu klagen. Der Anwalt des Etablissements bezeichnete die Erfolgsquote solcher Klagen jedoch als sehr gering.
Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, will das „ASeven“ in der kommenden Woche einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht einreichen. Mit weiteren zehn Berliner Tanzläden sei man im Gespräch, doch es sei noch unklar, ob auch diese gegen das Tanzverbot klagen werden, sagte der Anwalt des Clubs, Niko Härting. Wenn der Besuch von Saunen und Sportstudios weiterhin erlaubt sei, sei es „eine Frage der Gleichbehandlung“, dass auch die Clubs ihren Betrieb aufrechterhalten können. „Da ist es nicht wirklich ersichtlich, warum man nicht getestet im Club tanzen darf“, so Härting.
„Das Tanzverbot war für uns unverständlich, das ist wie eine Bäckerei aufzulassen, aber dort keine Brötchen zu verkaufen“, kommentierte Erik Venhues, Betreiber des „ASeven“.
Nur mit einem gastronomischen Angebot könne er die entgangenen Einnahmen nicht annähernd ausgleichen, und als Mischbetrieb könne sein Club auch keine Überbrückungshilfen beantragen, so der Clubbetreiber.
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Große Hoffnungen kann er sich mit seiner Klage wohl aber nicht machen. „Es gibt eine sehr, sehr geringe Erfolgsquote der Verfahren bei Gericht“, so Anwalt Härting, und die Bestätigung der Bundesnotbremse durch das Bundesverfassungsgericht „hat da sicherlich auch nicht geholfen“. Die Berliner Behörden könnten sich jedoch nicht hinter dem Beschluss verstecken, denn die Inzidenz liege derzeit unter 350.
Wie die „Berliner Zeitung“ schreibt, streben die Kläger eine Entscheidung noch in diesem Monat an. Sollte das „ASeven“ also vor Gericht Erfolg haben, dürften die Berliner Clubgänger auch in der Silvesternacht einen Ort zum Tanzen haben.
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