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Baerbock kritisiert Urteile gegen Oppositionelle in Belarus als „skandalös“

© REUTERS / Fredrik Sandberg/TT News Agency/via REUTERS(V.l.n.r.): Die Außenministerinnen Deutschlands, Schwedens und Norwegens, Annalena Baerbock, Ann Linde und Anniken Huitfeldt auf einer Pressekonferenz. Stockholm, 14. Dezember 2021
(V.l.n.r.): Die Außenministerinnen Deutschlands, Schwedens und Norwegens, Annalena Baerbock, Ann Linde und Anniken Huitfeldt auf einer Pressekonferenz. Stockholm, 14. Dezember 2021 - SNA, 1920, 14.12.2021
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Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat scharfe Kritik an der Verurteilung des Ehemannes der Oppositionellen Swetlana Tichanowskaja in Belarus geübt.
Die Urteile gegen Sergej Tichanowski und andere Aktivisten der Opposition seien „skandalös“, sagte die Grünen-Politikern am Dienstag auf einer Pressekonferenz am Rande einer Konferenz zur nuklearen Abrüstung in Stockholm. Westlichen Angaben zufolge gibt es in Belarus mehr als 900 politische Gefangene.
Der 43-jährige Blogger Tichanowski wurde am Dienstag zu 18 Jahren Lagerhaft unter besonders harten Bedingungen verurteilt. Tichanowskaja hatte das Urteil gegen ihren Mann bereits zuvor als „rechtswidrig“ eingestuft.
„Ich möchte unsere Forderung nach der sofortigen und bedingungslosen Freilassung aller politischen Gefangenen wiederholen.“ Deutschlands Unterstützung für die belarussische Bevölkerung sei unerschütterlich, sagte Baerbock.
Ihre schwedische Amtskollegin Ann Linde bezeichnete die Urteile ebenfalls als absolut inakzeptabel.
Der Ehemann der belarussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja, Sergej Tichanowski - SNA, 1920, 14.12.2021
Belarus: Mann von Oppositionsführerin Tichanowskaja zu 18 Jahren Straflager verurteilt
Tichanowski wollte ursprünglich bei der Präsidentenwahl im vergangenen August gegen Amtsinhaber Alexander Lukaschenko antreten, wurde aber noch Monate vor der Abstimmung festgenommen. Für ihn sprang seine Frau Swetlana ein, die viele Belarusen als wahre Wahlsiegerin betrachten.
Nach der Wahl sah sich Tichanowskaja gezwungen, aus Angst um ihre Kinder und vor einer möglichen Verfolgung ins Ausland zu flüchten.
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