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Deutsche Souvenirs auf Expo in Dubai? Baden-Württemberg rechtfertigt Geschenke „Made in China“

CC0 / pixabay/viarami / Aufschrift "Made in China" (Symbolfoto)
Aufschrift Made in China (Symbolfoto) - SNA, 1920, 14.12.2021
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Baden-Württembergs Wirtschaftsministerium hat die Vergabe von Werbegeschenken aus chinesischer Produktion auf der zurzeit laufenden Weltausstellung in Dubai „in Ausnahmefällen“ gerechtfertigt. Die Opposition hatte kritisiert, dass etwa auf weißen Trinkflaschen neben dem Wappenlöwen des Landes der Schriftzug „Made in China“ stehe.
Grundsätzlich werde bei allen Gastgeschenken sehr darauf geachtet, dass diese aus Baden-Württemberg stammten, zitiert „Die Welt“ aus einer Antwort der baden-württembergischen Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) auf eine Anfrage der FPD.
In Ausnahmefällen sei das jedoch nicht möglich, heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die besagten Trinkflaschen seien kurzfristig zum Richtfest des Expo-Pavillons Anfang Mai zum Dank an die Bauarbeiter und Dienstleister gekauft worden.
Antenne (Symbolbild) - SNA, 1920, 08.12.2021
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„Diesem Kauf gingen eine lokale Marktrecherche und ein Preisvergleich voraus“, schreibt Hoffmeister-Kraut. „Ein kostenmäßig vergleichbares Produkt aus Baden-Württemberg war zum damaligen Zeitpunkt weder vor Ort beschaffbar noch wäre es in der Kürze der Zeit aus Baden-Württemberg lieferbar gewesen.“
Dem „Welt“-Bericht zufolge hatte sich das Baden-Württemberg-Haus auf der laufenden Expo in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten erheblich verteuert und zu einem Landtagsuntersuchungsausschuss geführt. Eigentlich sollte eine Projektgesellschaft den Pavillon komplett mit Hilfe von Firmen finanzieren. Weil aber Sponsoren ihre Zusagen zurückzogen, sprang das Land ein. Die Landtags-SPD geht davon aus, dass das Land mit mindestens 15 Millionen Euro haftet. Ursprünglich waren Ausgaben von drei Millionen Euro geplant.
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