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Putin telefoniert mit Johnson: Ukraine-Krise auf Agenda

© SNA / Alexey NikolskyDer russische Präsident Wladimir Putin beim Telefongespräch (Archivbild)
Der russische Präsident Wladimir Putin beim Telefongespräch (Archivbild) - SNA, 1920, 13.12.2021
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Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Montag ein Telefongespräch mit dem britischen Premierminister Boris Johnson geführt. Im Mittelpunkt stand nach Kreml-Angaben die Situation um die Ukraine.
Putin habe darauf verwiesen, dass Kiew die Situation an der Kontaktlinie im Donbass gezielt verschlimmere, so der Pressedienst des Kremls. Die ukrainischen Behörden würden auch schwere Waffen und Drohnen einsetzen, die durch das Minsker Abkommen aber verboten seien.
„Angeführt wurden auch konkrete Beispiele für Kiews destruktive Linie, die auf die Untergrabung des Minsker Abkommens abzielt, das eine unbestrittene Grundlage für die Lösung der internen Ukraine-Krise darstellt”, heißt es in der Mitteilung des Kremls.
Das Büro des britischen Premiers teilte seinerseits mit, Johnson habe sich angesichts des „Aufbaus russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine“ besorgt gezeigt und bekräftigt, es sei wichtig die Spannungen zu deeskalieren und dauerhafte Lösungen zu finden.
„Der Premierminister betonte das Engagement des Vereinigten Königreichs für die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine und warnte davor, dass destabilisierende Maßnahmen ein strategischer Fehler mit schwerwiegenden Folgen wären“, hieß es aus der Downing Street.
Johnson erkannte auch die Bedeutung des Dialogs über internationale und regionale Sicherheitsfragen an, und die beiden Spitzenpolitiker waren sich einig, dass es zwingend erforderlich sei, dass sich alle Seiten an die Bedingungen des Minsker Abkommens halten.

Spannungen zwischen Russland und Westen

Zuletzt hatte die Nato eine Konzentration russischer Truppen in der Nähe der ukrainischen Grenze gemeldet. Seitdem drohen mehrere westliche Staaten Russland mit Konsequenzen und sagen eine angebliche Invasion des Staates gegen die Ukraine voraus.
Wie das Weiße Haus am Dienstag mitgeteilt hat, hat sich US-Präsident Joe Biden im jüngsten Gespräch mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin besorgt über die Lage rund um die Ukraine geäußert und eine diplomatische Einigung gefordert. Darüber hinaus hat er versprochen, dass der Westen auf eine mögliche militärische Eskalation mit gemeinsamen Wirtschaftssanktionen und anderen Beschränkungen reagieren werde.
Der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell - SNA, 1920, 13.12.2021
Falls Russland die Ukraine angreift: EU und Partner bereiten Vergeltung vor
Putin hat seinerseits betont, dass Russland an zuverlässigen, juristisch bindenden Garantien dafür interessiert sei, dass sich die Nato nicht mehr gen Osten erweitere und keine Angriffswaffen in an Russland angrenzenden Staaten, darunter auch in der Ukraine, stationiere.
Moskau hat wiederholt Vorwürfe „aggressiver Aktionen“ zurückgewiesen und erklärt, dass es niemanden bedrohe. Nach Angaben der russischen Behörden werden solche verbalen Angriffe als Vorwand benutzt, um mehr Militärausrüstung der Nato in der Nähe der russischen Landesgrenzen zu platzieren.
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