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„Kinder sollten nicht in Schulen geimpft werden“ – Kinderarzt kritisiert Pläne des Berliner Senats

© REUTERS / HANNAH BEIERImpfstoff für Kinder (Symbolbild)
Impfstoff für Kinder (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.12.2021
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Kinder und Schüler ab fünf Jahren sollen voraussichtlich ab Dienstag gegen Covid-19 geimpft werden. Der Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Jakob Maske, kritisiert, dass Kinder auch an Schulen geimpft werden sollen. Das sei „eine Verschwendung von Ressourcen“ und diese Maßnahme befürworte der Verband nicht.
In Berlin können voraussichtlich ab Dienstag die ersten Fünf- bis Elfjährigen gegen den Erreger Sars-Cov-2 geimpft werden. Das meldete das Inforadio des „RBB“ am Montag. Dabei gehe es vor allem um chronisch kranke Kinder, wie der Sprecher des Verbands der Kinder- und Jugendärzte, Jakob Maske, dem Radiosender sagte.
Der Berliner Kinderarzt kritisierte dabei, dass nach Plänen des Senats ab Mittwoch auch an jeweils einer Schule pro Bezirk geimpft werden soll, nicht nur an Impfzentren. Es ist aus seiner Sicht unnötig, eine solche Notfallmaßnahme heraufzubeschwören:
„Es ist auch eine Verschwendung von Ressourcen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, die wir nicht verstehen können, und insofern würden wir diese Maßnahme tatsächlich auch nicht befürworten und unterstützen.“
Auch in anderen Bundesländern – darunter Brandenburg – beginnen laut dem Bericht in dieser Woche die Corona-Impfungen von Kindern unter elf Jahren.
Die Kapazitäten der Kinder- und Jugendärzte sowie der Impfzentren seien völlig ausreichend, um die Impfungen jüngerer Menschen durchzuführen, so der Verbandssprecher. Auch die Hausärzte würden sicher mithelfen.
Impfung in Deutschland - SNA, 1920, 10.12.2021
Stiko empfiehlt Kinder-Impfung bei Vorerkrankung: Zu wenig Daten für generelle Empfehlung
Dabei appellierte er an die Eltern gesunder Kinder, erstmal die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) abzuwarten. Dazu lägen noch nicht alle Daten vor. Die Anfangsdaten „sehen schon recht gut aus“, so dass wenig Risiko zu erwarten sei, so Maske. „Aber wir wollen nicht spekulieren, sondern wir wollen es wissen und den Eltern tatsächlich entgegentreten und sagen: 'Das ist eine sichere Impfung auch für eure Kinder'.“
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