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Falls Russland die Ukraine angreift: EU und Partner bereiten Vergeltung vor

© AP Photo / Geert Vanden WijngaertDer Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell
Der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell - SNA, 1920, 13.12.2021
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Für den Fall eines russischen Angriffs auf die Ukraine bereitet die EU laut dem Hohen Vertreter der Union, Josep Borrell, gemeinsam mit den USA und Großbritannien mögliche Vergeltungsmaßnahmen vor.
Man prüfe, was für Sanktionen in koordinierter Weise verhängt werden könnten und wann und wie, sagte der EU-Außenbeauftragte Borell am Montag am Rande eines EU-Außenministertreffens in Brüssel.
Seinen Angaben zufolge geht es dabei vor allem darum, Russland zu zeigen, dass jegliche Aggression gegen die Ukraine einen hohen Preis hätte.
Der litauische Außenminister, Gabrielius Landsbergis, sagte seinerseits in Brüssel: „Wir sind davon überzeugt, dass Russland sich tatsächlich auf einen totalen Krieg gegen die Ukraine vorbereitet. Und das ist ein beispielloses Ereignis – wahrscheinlich seit dem Zweiten Weltkrieg.“ Das bedeute, das die Antwort der westlichen Staaten ebenfalls beispiellos sein müsse.
Außenministerium Russlands (Archivfoto) - SNA, 1920, 12.12.2021
Westen schickt Kämpfer unter Deckmantel von Ausbildern in die Ukraine – Russlands Außenministerium

Spannungen zwischen Russland und Westen

Zuletzt hatte die Nato eine Konzentration russischer Truppen – zwischen 75 000 und 100 000 Soldaten – in der Nähe der ukrainischen Grenze gemeldet. Seitdem drohen mehrere westliche Staaten Russland mit Konsequenzen und sagen eine angebliche Invasion des Staates gegen die Ukraine voraus.
Vor einigen Tagen veröffentlichten die amerikanische Tageszeitung „The Washington Post“ und die „Bild“ Artikel über einen russischen Einmarschplan in die Ukraine. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete den „Bild“-Beitrag als schädliche Propaganda.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte mehrmals in diesem Zusammenhang, Moskau habe keine aggressiven Pläne. Russland bewege seine Truppen innerhalb seines Staatsgebietes und nach eigenem Ermessen. Dies sollte niemanden beunruhigen. Außerdem teilte Peskow mit, dass sich Russland alle mögliche Mühe gebe, um der Ukraine bei der Regelung des Konflikts im Donbass zu helfen, wobei es sich an das „Normandie -Format“ und die Verpflichtungen des Minsker Abkommens halte.
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