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Außenminister der Ukraine und Deutschlands erörtern Donbass-Konflikt und Nord Stream 2

© REUTERS / INTS KALNINSDer ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba (Archiv)
Der ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba (Archiv) - SNA, 1920, 13.12.2021
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Der ukrainische Außenminister, Dmitri Kuleba, und seine neuernannte deutsche Amtskollegin, Annalena Baerbock, haben am Montag in einem Telefongespräch den Donbass-Konflikt und die Situation um die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 erörtert. Das teilte das ukrainische Außenamt in Kiew nach dem Telefonat mit.
„Der ukrainische Chefdiplomat informierte (Baerbock) über die aktuelle Sicherheitslage entlang der Staatsgrenze und auf den zeitweise okkupierten Territorien der Ukraine.“
Kuleba habe ferner die Treue der Ukraine zur politisch-diplomatischen Beilegung des Konflikts im Donbass bekräftigt und die Aufmerksamkeit der Gesprächspartnerin auf die „große Bedeutung von Sicherheitsfragen zur Erfüllung des politischen Teils der Minsker Abkommen“ gelenkt.
„Wir wissen hoch zu schätzen, dass im Koalitionsvertrag der neuen Regierung Deutschlands der Wiederherstellung des Friedens in unserem Staat besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde", zitierte das Außenamt seinen Chef.
Der Minister plädierte für eine „effiziente Arbeit des Normandie-Formats als eines wichtigen Verhandlungsstandortes“ und bedankte sich bei Deutschland, das „sich gemeinsam mit Frankreich darum bemüht, Russland an den Verhandlungstisch zurückzubringen“.
Baerbock zufolge wird Deutschland die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine unbeirrt unterstützen und zur Kooperation im Normandie-Format bereit sein, um die Verhandlungen voranzubringen.
Andrej Melnyk (Archivbild) - SNA, 1920, 12.12.2021
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Die beiden Minister waren sich darin überein, dass für die Gaspipeline Nord Stream 2 das europäische Energiegesetz gelten solle. Besprochen wurden auch Schritte zur Festigung der Energiesicherheit der Ukraine und Europas. Kuleba und Baerbock einigten sich darauf, die Kooperation bei der Erschließung alternativer Energiequellen, bei Produktion und Transport von Wasserstoff sowie im Handel und im Investitionsbereich auszubauen.
Anschließend lud Kuleba seine Amtskollegin zu einem Besuch in die Ukraine ein.
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