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Katrin Göring-Eckardt ohne Ministeramt: „Ich hätte das gern gemacht“

CC BY-SA 2.0 / Heinrich-Böll-Stiftung / Wikimedia CommonsGrünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt
Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt - SNA, 1920, 12.12.2021
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Katrin Göring-Eckardt ist zur Vizepräsidentin des Bundestags gewählt worden. Offensichtlich bedauert sie aber, es nicht an den Kabinettstisch der Ampelregierung geschafft zu haben.
„Ich hätte das gern gemacht”, sagt die bisherige Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion dem Redaktionsnetzwerk Deutschland mit Blick auf das Amt der Bundesfamilienministerin. Und sie sei „auch traurig“ gewesen, dass es dazu nicht gekommen sei.
Dann aber ruft sie sich wieder innerlich zur Ordnung und führt aus: „Ich habe jetzt eine andere Aufgabe. Die will ich gut machen. Das ist es, was mich jetzt am meisten beschäftigt,“ sagte Göring-Eckardt in Bezug auf das Amt der Bundestagsvizepräsidentin.
Ihrer 15 Jahre jüngeren Parteifreundin, der neuen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel, bot Göring-Eckardt ausdrücklich Hilfe an.
„Ich möchte, dass das, was ich mit anderen in der Familienpolitik verhandelt habe, richtig gut wird“, sagt die Grünen-Frau und meint die Kindergrundsicherung im Koalitionsvertrag sowie eine Familienpolitik, die sich an der (Patchwork)-Familienrealität ausrichtet, die sie selbst von innen kennt. „Wenn ich dazu an irgendeiner Stelle noch etwas beitragen kann, dann werde ich es immer tun. Dabei unterstütze ich alle, die jetzt an diesem Projekt arbeiten, die Ministerin und alle anderen.”
Auf die Frage, ob sie nicht im Zorn zurückblicke, antwortet Katrin Göring-Eckardt: „Zorn ist kein Aggregatzustand, der in meiner Seele besonders oft vorkommt.“
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Die 55-Jährige wurde am Donnerstag zur Bundestagsvizepräsidentin gewählt.
501 Abgeordnete stimmten für die bisherige Grünenfraktionsvorsitzende, sie erhielt damit deutlich mehr als die benötigten 369 Stimmen. Göring-Eckardt kennt ihren neuen Posten bereits: Sie hatte ihn schon von 2005 bis 2013 inne – und übernahm ihn nun wieder als Nachfolgerin ihrer Fraktionskollegin Claudia Roth, die am Vortag zur Kulturstaatsministerin im Kanzleramt ernannt worden war.
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