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Blinken hält Nord Stream 2 für Druckmittel auf Russland

© REUTERS / POOLUS-Außenminister Anthony Blinken in Liverpool
US-Außenminister Anthony Blinken in Liverpool - SNA, 1920, 12.12.2021
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Wenn sich die Lage um die Ukraine verschärft, dürfte die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 laut US-Außenminister Anthony Blinken nicht in Betrieb gehen. Ihm zufolge ist dies ein Druckmittel auf Russland.
Blinken betonte, dass derzeit kein Gas durch Nord Stream 2 fließe. „In Wirklichkeit ist dies ein Druckmittel auf Russland, da Präsident Putin will, dass Gas durch diese Pipeline fließt“, fügte er hinzu
„Selbst wenn sie (die Pipeline) in Betrieb genommen wird, ist es äußerst unwahrscheinlich und kaum vorstellbar, dass dies geschehen wird, wenn Russland seine Aggression gegenüber der Ukraine fortsetzt und neue Maßnahmen ergreift“, sagte Blinken am Sonntag in einem Interview mit dem US-Sender NBC. Er betonte, dass der russische Staatschef Wladimir Putin dies bei der Planung seines weiteren Vorgehens berücksichtigen sollte.
An diesem Wochenende hat ein G7-Treffen in Liverpool stattgefunden, bei dem die führenden westlichen Staaten zusammengekommen sind, um unter anderem über die Lage an der Grenze zur Ukraine zu beraten. Sie sollen sich auf eine gemeinsame Linie gegenüber Russland verständigt und harte Konsequenzen im Falle eines Angriffs auf die Ukraine versprochen haben.
G7-Treffen - SNA, 1920, 12.12.2021
G7-Staaten warnen Putin vor Angriff auf Ukraine – Biden verspricht „verheerende“ Wirtschaftsfolgen

Spannungen zwischen Russland und Westen

Zuletzt hatten die Ukraine und die westlichen Länder eine Konzentration russischer Truppen in der Nähe der ukrainischen Grenze gemeldet. Demnach hat Russland dort derzeit zwischen 75.000 und 100.000 Soldaten zusammengezogen.
Es werden Befürchtungen geäußert, dass es zu einem Angriff seitens Russlands auf das Nachbarland kommen könnte. Seitdem drohen mehrere westliche Staaten Russland mit Konsequenzen und sagen eine angebliche Invasion des Staates gegen die Ukraine voraus.
Vor einigen Tagen veröffentlichten zudem die amerikanische Tageszeitung „The Washington Post“ und die „Bild“ Artikel über einen russischen Einmarschplan in die Ukraine. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete den „Bild“-Beitrag als schädliche Propaganda.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte mehrmals in diesem Zusammenhang, Moskau habe keine aggressiven Pläne. Russland bewege seine Truppen innerhalb seines Staatsgebietes und nach eigenem Ermessen. Dies sollte niemanden beunruhigen. Außerdem teilte Peskow mit, dass sich Russland alle mögliche Mühe gebe, um der Ukraine bei der Regelung des Konflikts im Donbass zu helfen, wobei es sich an das „Normandie-Format“ und die Verpflichtungen des Minsker Abkommens halte.
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