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„Schwierig mit meinen Bedenken umzugehen“: Bayern-Profi Kimmich will sich gegen Corona impfen lassen

© REUTERS / THILO SCHMUELGENFußball-Nationalspieler Joshua Kimmich
Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich - SNA, 1920, 12.12.2021
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Der Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich, der nach seiner Aussage zum Impfstatus eine gesellschaftliche Debatte in Deutschland befeuerte, hat in einem Exklusiv-ZDF-Interview die Absicht bekundet, sich nun doch gegen Covid-19 vakzinieren zu lassen.
Demnach äußerte Kimmich sein Bedauern, dass er sich nicht früher zu diesem Schritt entschlossen habe.
„Generell war es für mich einfach schwierig mit meinen Ängsten und Bedenken umzugehen, deshalb war ich auch so lange unentschlossen“, sagte der 26-Jährige.
Ende November war der Corona-Test bei Kimmich positiv ausgefallen. Sein Comeback kündigte er für das kommende Jahr an. Als Grund dafür wurden Lungenprobleme nach seiner Infektion mit Covid-19 angegeben.

Kimmich-Debatte

Ende Oktober hatte der 26-jährige Kimmich eingeräumt, nicht gegen Corona geimpft zu sein, und somit eine gesellschaftliche Debatte ums Vakzinieren in Deutschland befeuert.
Der Sportler hatte nach eigenen Angaben persönlich noch ein paar Bedenken, insbesondere was fehlende Langzeitstudien angehe.
Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich  - SNA, 1920, 25.11.2021
Bayern-Profi Kimmich positiv auf Corona getestet
Wegen dieser Aussagen hatten sich mehrere Politiker zu Wort gemeldet. Die zu dem Zeitpunkt scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel wünschte sich, dass Kimmich seine Entscheidung noch einmal überdenkt und verwies dabei auf „sehr gute Sachargumente, die allgemein verfügbar sind“.
Die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) wollte sich sogar mit dem Bayern-Star treffen, um ihn über Impfstoffe aufklären zu können. Die AfD-Fraktionschefin, Alice Weidel, und der Linken-Politiker Oskar Lafontaine hingegen nahmen den Fußball-Nationalspieler in Schutz.
Zuvor hatte der Leiter der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, die Bedenken von Kimmich zur Corona-Impfung wegen fehlender Langzeitstudien zurückgewiesen. Mertens betonte, es habe laut Untersuchungen nur einige Nebenwirkungen gegeben, die alle recht kurze Zeit nach der Impfung aufgetreten seien.
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