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US-Vizeaußenministerin Donfried Mitte Dezember in Moskau und Kiew erwartet

© Foto : U.S. Department of StateUS-Außenministerium in Washington (Archivbild)
US-Außenministerium in Washington (Archivbild) - SNA, 1920, 11.12.2021
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Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise schickt die US-Regierung die für europäische und eurasische Angelegenheiten zuständige stellvertretende Staatssekretärin, Karen Donfried, nach Kiew und Moskau.
Donfried werde dort „mit ranghohen Regierungsvertretern über die militärische Aufrüstung Russlands“ sprechen, teilte das Außenamt in Washington am Samstag mit. Die Reise in die beiden Länder dauere voraussichtlich vom 13. bis 15. Dezember.
Für den 15./16. Dezember sei ein Besuch in Brüssel geplant, wo Donfried und ranghohe Vertreter der EU und der Nato zu Konsultationen zusammenkommen sollen. Auf der Agenda stünden Bemühungen um eine diplomatische Lösung in der Ukraine-Krise.

Umsturz in Kiew 2014

Nach dem Umsturz in Kiew im Februar 2014 hatten sich die an Russland angrenzenden Gebiete Donezk und Lugansk von der Ukraine losgesagt und gleichnamige Volksrepubliken ausgerufen, die bislang von niemandem anerkannt wurden. Zwei Monate später begann Kiew die sogenannte Anti-Terror-Operation gegen Donezk und Lugansk.
Nach Angaben der Behörden der beiden Republiken kamen während der Kämpfe rund 6800 Volkswehrangehörige und Zivilisten ums Leben. Die Gesamtzahl der Opfer auf beiden Seiten wird von der UNO auf mehr als 13.000 beziffert.
Videogipfel Russland-USA - SNA, 1920, 09.12.2021
Dialog ohne Zugeständnisse: Experten analysieren den Videogipfel Russland-USA zur Ukraine

Kiew konzentriert Mittel und Kräfte an Trennlinie

Die 2015 vereinbarten Minsker Friedensvereinbarungen liegen auf Eis. In letzter Zeit verlegt Kiew immer mehr vom Minsker Dokument verbotene schwere Waffen an die Trennlinie im Donbass und erhöhte die Stärke ihrer Truppen in der Region auf etwa 120.000 Mann.
Zeitgleich wirft der Westen Russland vor, einen Einmarsch in die Ukraine vorzubereiten. Moskau weist die Berichte als „absurd“ zurück. Vielmehr sollte die ukrainische Seite Verhandlungen mit Donezk und Lugansk als unmittelbare Konfliktparteien aufnehmen, um den Krieg schnellstmöglich zu beenden, hieß es aus Moskau.
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