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Putsch in Myanmar: Großbritannien und USA verhängen neue Sanktionen gegen Militärführung

© REUTERS / STRINGERProtest gegen Putsch in Myanmar (Archivbild)
Protest gegen Putsch in Myanmar (Archivbild) - SNA, 1920, 11.12.2021
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Im Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen nach dem Putsch in Myanmar hat Großbritannien neue Sanktionen gegen die Militärführung des Landes angekündigt. Den Einschränkungen haben sich auch die USA und Kanada angeschlossen, wie das britische Außenministerium mitteilte.
Demnach beinhalten die Sanktionen Reisesperren für führende Vertreter der Militärjunta und die Einfrierung des Vermögens der betroffenen Personen. Man reagiere damit auf schwere Menschenrechtsverletzungen, darunter die Verfolgung und Tötung von Zivilisten wegen ihrer Religion, hieß es.
Zuvor hatten die Vereinigten Staaten bereits strenge Exportbeschränkungen für das südostasiatische Land erlassen und Sanktionen gegen etwa ein Dutzend Mitglieder des neuen Führungsapparats sowie zwei erwachsene Kinder des Anführers der Militärjunta verhängt.
Dieses Foto vom 16. Oktober 2021 zeigt Mitglieder der Karenni Nationalities Defence Force (KNDF) beim Training in ihrem Basislager im Wald bei Demoso in Myanmars östlichem Bundesstaat Kayah. Junge Anti-Putsch-Rekruten stellen sich in einem geheimen Lager in Myanmar auf, die Hände hinter dem Kopf und den Bauch fest verschränkt, während sie darauf warten, dass ein Ausbilder ihnen einen Schlag verpasst, um sie für ihren Kampf gegen das Militär zu wappnen. - SNA, 1920, 08.12.2021
Verkohlte Überreste gefunden: Myanmarische Soldaten der Tötung von elf Menschen beschuldigt
Auch London hatte Sanktionen gegen eine der Holdings eingeführt, da diese in Menschenrechtsverletzungen involviert sein soll.

Putsch in Myanmar

Anfang Februar hatte das Militär unter Führung von General Min Aung Hlaing geputscht und die Regierung von Aung San Suu Kyi gestürzt. In dieser Woche wurde die Politikerin zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.
Aung San Suu Kyi  - SNA, 1920, 06.12.2021
Entmachtete Regierungschefin in Myanmar: Aung San Suu Kyi zu vier Jahren Haft verurteilt
Das Militär unterdrückt jeden Widerstand mit brutaler Härte. Massendemonstrationen wie in den Wochen nach dem Umsturz gibt es kaum noch. Nach Angaben der Gefangenenhilfsorganisation AAPP wurden bisher rund 1300 Menschen getötet. Mehr als 10.000 Menschen wurden festgenommen.
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