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Nato-Staaten machen Lage in Ukraine brisanter – Russische Botschaft in London

© AP Photo / Visar KryeziuNato-Flagge
Nato-Flagge - SNA, 1920, 11.12.2021
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Die Lage in der Ukraine wird durch die militärische Unterstützung Kiews durch die Nato-Staaten und insbesondere Großbritannien brisanter, geht aus einem Kommentar der russischen Botschaft in London im Zusammenhang mit den jüngsten Äußerungen der britischen Außenministerin, Liz Truss, hervor.
Beim G7-Gipfel, der am Samstag in Liverpool begann, rief Truss ihre Kollegen mehrmals auf, „als geschlossene Front gegen die russische Aggression aufzutreten“.
„Und obwohl Russland keine Absicht hat, die Ukraine anzugreifen, wird die Situation mit dem Bürgerkrieg in der Ukraine angesichts der unverantwortlichen und bedingungslosen militärischen Unterstützung, die einige Nato-Staaten und insbesondere Großbritannien Kiew gewähren, tatsächlich brisanter. Es ist kein Wunder, dass es keine Fortschritte bei einer friedlichen Regelung im Donbass gibt, die für den Westen offenbar nicht von Interesse ist”, so die russische Botschaft.
„Die übermäßige Verwendung des Begriffs ‚russische Aggression‘, die besonders offensichtlich und bewusst ist, betont die Besessenheit des britischen G7-Vorsitzes, einen gemeinsamen Grund für die ‚Demonstration der Einheit‘ zu finden. Diese wiederholten Anschuldigungen sind besorgniserregend, da sie die Abonnenten irreführen“, hieß es in Bezug auf die jüngsten Mitteilungen von Truss in den sozialen Netzwerken. Diese habe die Botschaft zur Kenntnis genommen.
Die Botschaft betonte, dass „mögliche russische Aggression gegen die Ukraine“ ein falscher Slogan sei, „der von britischen Politikern und regierungstreuen Medien zu oft verwendet wird“.
„Russland hat der Nato zahlreiche Vorschläge zum Abbau der Spannungen unterbreitet. Das G7-Forum könnte eine Gelegenheit werden, darüber zu diskutieren, aber bisher hören wir nur aggressive Parolen“, so die russische Botschaft abschließend.
Zuvor hatten sich die Staats- und Regierungschefs von Großbritannien, den USA, Deutschland, Frankreich und Italien darauf geeinigt, dass ein Dialog mit Russland zum Thema Ukraine nötig sei.

Zunahme der Spannungen in Ukraine-Frage

Die Ukraine und die westlichen Länder haben sich in der letzten Zeit über die Zunahme von „aggressiven Aktivitäten“ besorgt gezeigt, die Russland in diesem Herbst angeblich an der Grenze zur Ukraine unternommen habe.
Vor einigen Tagen veröffentlichten zudem die amerikanische Tageszeitung „The Washington Post" und die „Bild“ Artikel über einen russischen Einmarschplan in die Ukraine. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete den „Bild"-Beitrag als schädliche Propaganda.
State flags of Ukraine, European Union and U.S. - SNA, 1920, 11.12.2021
USA setzen zusätzliche Militärhilfe für Ukraine vorerst aus – Medien
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow betonte mehrmals in diesem Zusammenhang, Moskau habe keine aggressiven Pläne. Russland bewege seine Truppen innerhalb seines Staatsgebietes und nach eigenem Ermessen. Dies sollte niemanden beunruhigen. Außerdem teilte Peskow mit, dass sich Russland alle mögliche Mühe gebe, um der Ukraine bei der Regelung des Konflikts im Donbass zu helfen, wobei es sich an das „Normandie-Format“ und die Verpflichtungen des Minsker Abkommens halte.
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