Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Militärs in Donezk fangen ukrainische Kampfdrohne ab – örtliche Sicherheitskräfte

CC0 / 88 Air Base Wing Public Affairs / Wikimedia Commons / Kampf- und Aufklärungsdrohne XQ-58A Valkyrie (Symbolbild)
Kampf- und Aufklärungsdrohne XQ-58A Valkyrie (Symbolbild) - SNA, 1920, 11.12.2021
Abonnieren
Die Militärs in der nicht anerkannten Volksrepublik Donezk im Osten der Ukraine haben nach Angaben der örtlichen Sicherheitskräfte eine ukrainische Kampfdrohne vom Typ „Valkyrie“ abgefangen.
Die Drohne sei im Raum der Bergarbeiter-Siedlung Oktjabrskaja in Donezk unter Einsatz einer Anlage zur funkelektronischen Niederhaltung (FEN) vom Typ „Terrikon M2N“ geortet und zur Landung gezwungen worden, teilte ein Sprecher der Sicherheitskräfte am Samstag mit. Es handele sich um eine Drohne der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, hieß es.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Gegner die Drohne zu Spionagezwecken und zum Beschuss von Zielen eingesetzt. Die Auswertung der von der Drohne ausgestrahlten Daten ergab, dass das nächste Ziel höchstwahrscheinlich ein Krankenhaus war, in dessen Nähe der unbemannte Apparat zwangsgelandet war.
Donezk und die benachbarte ebenfalls nicht anerkannte Republik Lugansk haben sich nach dem Staatsstreich in Kiew vom Februar 2014 von der Ukraine losgesagt. Zwei Monate später begann Kiew die sogenannte Anti-Terror-Operation gegen Donezk und Lugansk.
Nach Angaben der Behörden der beiden Republiken kamen während der Kämpfe rund 6800 Volkswehrangehörige und Zivilisten ums Leben. Die Gesamtzahl der Opfer auf beiden Seiten wird von der UNO auf mehr als 13.000 beziffert.
Ein US-Aufklärungsflugzeug Boeing RC-135 (Archivbild) - SNA, 1920, 11.12.2021
US-Aufklärungsflugzeug nahe Donbass gesichtet
Die 2015 vereinbarten Minsker Friedensvereinbarungen liegen auf Eis. In letzter Zeit verlegt Kiew immer mehr vom Minsker Dokument verbotene schwere Waffen an die Trennlinie im Donbass und erhöhte die Stärke ihrer Truppen in der Region auf etwa 120.000 Mann.
Zeitgleich wirft der Westen Russland vor, einen Einmarsch in die Ukraine vorzubereiten. Moskau weist die Berichte als „absurd“ zurück. Vielmehr sollte die ukrainische Seite Verhandlungen mit Donezk und Lugansk als unmittelbare Konfliktparteien aufnehmen, um den Krieg schnellstmöglich zu beenden, hieß es aus Moskau.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала