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Festnahme in Niederlanden: Mann soll Coronaviren zur Selbstinfektion im Netz angeboten haben

Smartphone  - SNA, 1920, 11.12.2021
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In den Niederlanden soll ein Mann im Internet Coronaviren zur Selbstinfektion angeboten haben. Er ist nach Angaben der niederländischen Finanzpolizei bereits festgenommen worden.
Für 33,50 Euro wurde demnach die Zustellung eines sogenannten Coronakits per Post angeboten, so die Zeitung „De Telegraaf“ am Samstag.
Der Tatverdächtige stehe in Verbindung mit einer entsprechenden Homepage, die inzwischen abgeschaltet worden sei, berichtete die Einheit für Betrugsbekämpfung des Finanzministeriums (FIOD) in Den Haag.

„Letzte Mutationen und Varianten auch mit dabei“

Angeblich soll das Kit ein Röhrchen mit einer Viren-Flüssigkeit sowie einen Selbsttest enthalten haben. Die Anbieter versprachen demnach, dass die Viren nicht älter als drei Monate seien und Käufer damit „sicher sein können, dass auch die letzten Mutationen und Varianten mit dabei sind“.
Potenziellen Käufern wurde laut FIOD versprochen, dass sie sich nach Selbstinfektion und überstandener Erkrankung bei den Gesundheitsbehörden eine Bescheinigung für Genesene gemäß der 2G-Regel ausstellen lassen könnten. Der Verdächtige sei inzwischen wieder auf freiem Fuß. „Die weiteren Ermittlungen müssen zeigen, ob er etwas verkauft hat und wenn ja wie viel und ob das überhaupt wirkt“, sagte ein FIOD-Sprecher der Nachrichtenagentur ANP.
Die Behörde für Gesundheitsfürsorge warnte vor Selbstinfektionen: „Wer sich gezielt selbst ansteckt, bringt schuldhaft die öffentliche Gesundheit in Gefahr“, erklärte eine Sprecherin.
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