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Neuer FDP-Fraktionschef Dürr hält mehr Migration in den Arbeitsmarkt für geboten

© AP Photo / Muhammed MuheisenFlüchtlingsfamilie in Deutschland
Flüchtlingsfamilie in Deutschland - SNA, 1920, 11.12.2021
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Für mehr Arbeitszuwanderer in Deutschland setzt sich der neue FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr ein. Es sollte mehr Migration in den deutschen Arbeitsmarkt geben, nicht nur in die sozialen Sicherungssysteme, sagte Dürr der Deutschen Presse-Agentur.
„Der Bundeshaushalt schießt mittlerweile über 100 Milliarden Euro als Steuerzuschuss in die gesetzliche Rentenversicherung. Das sind alles berechtigte Ansprüche von Rentnerinnen und Rentnern. Aber es zeigt die demografische Schieflage“, so Dürr, der am Dienstag zum Nachfolger von Christian Lindner als Fraktionschef der Liberalen im Bundestag gewählt worden war.
Mehr Einwanderung in den deutschen Arbeitsmarkt sei nötig, um den Bedarf an Arbeitskräften zu decken und Wachstum zu ermöglichen, aber auch zur Sicherung der Sozialsysteme.
„Der Chef der Bundesagentur für Arbeit spricht von einer Notwendigkeit der Einwanderung pro Jahr von 400.000 Menschen. Ich halte die Zahl für realistisch und will es begründen“, sagte Dürr.
Muslimische Zuwanderer in einer Moschee in Duisburg (Archiv) - SNA, 1920, 23.11.2021
Studie: Deutschlands Arbeitsmarkt auf Zuwanderer angewiesen
Deutschland gehöre mit Japan zu den ältesten Ländern der Welt. In allen Branchen in Deutschland ohne Ausnahme würden derzeit Arbeitskräfte gesucht. „Unser Wohlstand hängt davon ab, ob wir das schaffen.“
Ziel müsse es sein, Migration in den deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen, nicht nur in die sozialen Sicherungssysteme, äußerte Dürr.
„Jeder, der nach Deutschland einwandern möchte und auch jeder, der hier ist, muss sich die Frage stellen: Hat sie oder er dauerhaft Lust, in der Mitte der deutschen Gesellschaft zu leben? Und hat er oder sie Lust, erfolgreich im Arbeitsmarkt zu sein? Ich glaube, das sind zwei Voraussetzungen“, so Dürr. „Und wenn die nicht erfüllt sind, dann wird Integration nicht erfolgreich sein.“
Der FDP-Fraktionschef rief dazu auf, sich beim Management der Einwanderung an Ländern wie Kanada, Neuseeland oder Australien zu orientieren und Asylrecht und die gezielte Einwanderung in den deutschen Arbeitsmarkt voneinander zu trennen.
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