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Traurige Kinder: Bischof leugnet Existenz von Weihnachtsmann – Kirche entschuldigt sich

© SNA / Alexander KondratjukWeihnachtsmann
Weihnachtsmann - SNA, 1920, 11.12.2021
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Der katholische Bischof in der sizilianischen Stadt Noto hat mit seiner Rede über das Weihnachtsfest für reichlich Empörung gesorgt. Nämlich soll der Geistliche die Existenz des Weihnachtsmannes in Frage gestellt und ihn als „Symbol der Konsumgesellschaft“ bezeichnet haben. Bei vielen Eltern kam so viel Realitätssinn nicht gut an.
Wie die Zeitung „La Republicca“ am Freitag berichtete, hatte Amtsträger Antonio Staglioni im Rahmen einer Zeremonie eine Rede über den Sinn des Weihnachtsfestes gehalten. Dabei habe er gesagt, den Weihnachtsmann gebe es nicht.
„Coca-Cola und andere nutzen sein Image, um sich als Träger gesunder Werte zu inszenieren.“ Santa sei nichts weiter als ein Symbol der Konsumgesellschaft. Er sehne sich danach, „zu besitzen, zu kaufen, zu kaufen und immer mehr zu kaufen.“
Dem Bericht zufolge sagte Staglioni, es gehe ihm nicht darum, Weihnachten auszulöschen, sondern es vielmehr mit Sinn zu füllen. „Wir müssen ihm eine neue Bedeutung geben“, was am besten innerhalb der Familie geschehen könne, hieß es.
Während mehrere den Vorschlag des Bischofs begrüßten, den Fokus auf die katholische Bedeutung von Weihnachten zu richten, warfen ihm andere – vor allem auf Social-Media-Plattformen – vor, in Familientraditionen und -feiern einzugreifen.
„Sie sind der Beweis dafür, dass Sie von Familie, Kindern und Familienerziehung keine Ahnung haben“, zitiert die Nachrichtenagentur AP eine Kommentatorin.
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Diözese entschuldigt sich bei Kindern und Eltern

Auf Facebook sah sich die Diözese zu einem entschuldigenden Posting veranlasst. Man wolle im Namen des Bischofs sein Bedauern zum Ausdruck bringen, „dass die Kleinsten enttäuscht wurden“, schrieb Diözesansprecher Alessandro Paolino, der dabei vom einem Missverständnis ausging.
Nach seiner Ansicht wollte Staglioni nur, dass man sich bewusster über den Sinn des Weihnachtsfestes werde und die Schönheit eines jetzt zunehmend „kommerziell“ gewordenen Weihnachtsfestes zurückgewonnen werde.
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