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Schwerer Verkehrsunfall in Mexiko – 55 Migranten sterben

© REUTERS / JACOB GARCIAVerkehrsunfall in Tuxtla Gutierrez, Mexiko, 09.12.2021
Verkehrsunfall in Tuxtla Gutierrez, Mexiko, 09.12.2021 - SNA, 1920, 10.12.2021
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Bei einem schweren Verkehrsunfall am Donnerstag sind 55 Migranten, darunter vor allem Mittelamerikaner, ums Leben gekommen. Weitere 73 Personen sind verletzt worden. Der Unfall hat sich nahe der Stadt Tuxtla Gutierrez, im Süden Mexikos, ereignet.
Der Fahrer des Lkw, in dem sich die rund 150 Personen befanden, verlor in einer Kurve die Kontrolle über das Fahrzeug, das daraufhin umkippte. Die Zeitung "El Pais Mexico" berichtete heute, dass mindestens 55 Personen bei dem Unfall gestorben seien, darunter auch mehrere Minderjährige. Lediglich 24 von den rund 150 Passagieren blieben unverletzt.
"El Pais Mexico" zufolge ereignete sich der Unfall durch die Beschleunigung des Lkw in einer Kurve. Das Fahrzeug konnte dem Gewicht der Insassen nicht standhalten und brach auseinander. Der Fahrer des Lkw floh vom Unfallort.
Ein Augenzeuge berichtete Reuters, dass er die Schreie und das Schluchzen der Überlebenden gehört habe, als Rettungskräfte an die Stelle eilten, an der der umgekippte Lastwagen zum Stillstand gekommen war.
In den sozialen Medien kursieren zahlreiche Videos und Fotos der Unfallstelle, die das Ausmaß der Tragödie verdeutlichen.

„Ich bedauere diese Tragödie zutiefst, die durch das Umkippen eines Anhängers in Chiapas mit mittelamerikanischen Migranten verursacht wurde. Es ist sehr schmerzhaft. Ich umarme die Familien der Opfer“, schrieb der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador auf Twitter.

Listen mit Namen der Verletzten und Toten wurden in sozialen Netzwerken geteilt, die meisten Passagiere stammen aus Guatemala.
Es ist die bisher größte Tragödie, die sich auf der Migrationsroute von Zentralamerika in die USA ereignete. Die mexikanische Regierung hatte bereits 2019 begonnen, Militär in den südlichen Grenzgebieten Mexikos zu stationieren, um die Menschen auf der Flucht vor Armut, Hunger und der Gewalt in ihren Ländern aufzuhalten.
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