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Ostflanke der Nato über Putin-Biden-Gespräch empört – Bericht

© AP Photo / Efrem LukatskyMilitärübungen der Nato und der Ukraine
Militärübungen der Nato und der Ukraine - SNA, 1920, 10.12.2021
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Mehrere osteuropäische Nato-Länder haben auf den US-Vorschlag kritisch reagiert, sich mit russischen Kollegen zu treffen, um die militärische Aufrüstung entlang der ukrainischen Grenzen zu diskutieren. Das teilte die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag mit.
Laut einer namentlich nicht genannten Quelle ist eine Regierung in der Region wütend und bittet um eine sofortige Klärung, was genau der US-Präsident Joe Biden plant.
Die Ostflanke der Nato sei besorgt darüber, zu welchen Zugeständnissen Verhandlungen mit Russland in Bezug auf politische Garantien und Einschränkungen der Handlungsfreiheit des Nordatlantischen Bündnisses führen könnten, hieß es.
„Russland sollte unter keinen Umständen ein Mitspracherecht darüber haben, wer Mitglied der Nato sein darf und wer nicht“, sagte die estnische Premierministerin Kaja Kallas bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.
Moskaus „besorgniserregendster Wunsch ist es, Europa in Einflusssphären aufzuteilen. Wir erinnern uns an solche Momente aus unserer eigenen Geschichte und sind in dieser Frage keineswegs naiv“, fügte sie hinzu.
Die Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Joe Biden - SNA, 1920, 08.12.2021
Kreml kommentiert Putin-Biden-Gespräch: Dialog „offen und sachlich“
Der russische Präsident Wladimir Putin und sein amerikanischer Amtskollege Joe Biden hatten am Dienstag ein zweistündiges Video-Gespräch geführt. Die Politiker sollen sich während des Online-Treffens an das Bündnis ihrer Länder während des Zweiten Weltkriegs erinnert und betont haben, dass die damals gebrachten Opfer nicht vergessen werden und das Bündnis selbst als Beispiel für die Arbeit in modernen Realitäten dienen sollte.
In der Ukraine-Frage soll Biden auf den „bedrohlichen“ Charakter der Bewegung russischer Truppen nahe der ukrainischen Grenze aufmerksam gemacht haben. Dann hatte er über Sanktionen gesprochen, die die USA und ihre Verbündeten im Falle einer weiteren Eskalation der Lage gegen Moskau verhängen könnten.
Putin hatte betont, dass die Verantwortung nicht auf Moskau geschoben werden sollte, denn es sei die Nato, die ihr militärisches Potenzial an den russischen Grenzen aufbaue.
Seit einem Monat wird über eine angebliche Vorbereitung Russlands für einen Angriff auf die Ukraine berichtet. Russland hatte mehrmals alle Anschuldigungen zurückgewiesen. Bisher wurden keine dieser Anschuldigungen mit Beweisen belegt, trotzdem drohen westliche Politiker immer wieder mit Sanktionen.
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