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Erstes Bundesland führt wegen Omikron Quarantäne für Geimpfte ein

© REUTERS / DADO RUVICCoronavirus-Variante Omikron
Coronavirus-Variante Omikron - SNA, 1920, 10.12.2021
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Seit Donnerstag müssen laut Medien geimpfte und genesene Menschen in Nordrhein-Westfalen, denen ein Kontakt zu einem Infizierten mit der Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen wird, in 14-tägige Quarantäne. Unabhängig davon, ob sie Symptome aufweisen oder nicht.
„Auch in NRW gibt es bereits mehrere bestätigte Fälle“ der Corona-Mutante Omikron, berichtete die „Rheinische Post“ am Donnerstag. „Wer geimpft ist und Kontakt zu einem Infizierten hatte, muss jetzt in Quarantäne. Das NRW-Gesundheitsministerium hat eine entsprechende Verordnung geändert.“
Wer nachweislich mit der Omikron-Variante des Erregers Sars-Cov-2 Infizierten Kontakt hatte, müsse demnach in Nordrhein-Westfalen „trotz eigener Immunisierung mit zweiwöchiger Quarantänepflicht rechnen“.
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Das Düsseldorfer Gesundheitsministerium habe die dazugehörige Verordnung geändert.

„Aus der ab Donnerstag gültigen Fassung geht hervor, dass die Gesundheitsämter sowohl für Haushaltsangehörige als auch für andere Kontaktpersonen von Infizierten mit besorgniserregenden Varianten 14 Tage Quarantäne anordnen können.“

Nach Angaben des Ministeriums betreffe dies die Omikron-Variante. „Zuletzt waren Geimpfte oder Genesene mit näherem Kontakt zu Corona-Infizierten von der Quarantänepflicht ausgenommen, sofern sie keine Symptome aufwiesen.“ Das Gesundheitsministerium beobachte die Ausbreitung der Variante im Land „sehr aufmerksam“, sagte eine Vertreterin des Ressorts am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtages in Düsseldorf.
„Erstes Bundesland verhängt Omikron-Quarantäne auch über Geimpfte“, titelte die „Berliner Zeitung“ am Donnerstag. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) „verschärft die Quarantäne-Regeln. Jeder, der Kontakt zu einem Omikron-Infizierten hatte, kann zu Quarantäne verpflichtet werden.“
Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) wurden in NRW bis Donnerstag 23 Omikron-Fälle nachgewiesen. Weitere 47 Verdachtsfälle seien in Klärung. Die dortige Sieben-Tage-Inzidenz beträgt etwa 285. Die Hospitalisierungsrate liegt bei 4,89. Bisher sind in dem Bundesland 19.438 Menschen an oder mit dem neuartigen Coronavirus Sars-Cov-2 gestorben.
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