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Omikron-Durchbrüche trotzt Booster-Impfung – Mehrere Deutsche in Südafrika infiziert

© Depositphotos / BaburkinaSpritze (Symbolbild)
Spritze (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.12.2021
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Sieben Deutsche im Alter von 25 bis 39 Jahren haben sich in Südafrika mit der Omikron-Variante des Coronavirus infiziert, obwohl sechs von ihnen mit Biontech und einer mit Moderna geboostert wurden. Darüber berichtet der „Tagesspiegel“ mit Hinweis auf Wolfgang Preiser, Mitglied des Forschungskonsortiums, das die Variante entdeckt hatte.
„Durchbruchsinfektionen sehen wir gerade sehr viele. Was wir nicht wussten, ist, dass auch eine Booster-Impfung mit Biontech/Pfizer das nicht verhindert“, zitiert die Zeitung den Experten. Diese Infektionen seien die ersten bekannten Durchbruchsinfektionen mit der Omikron-Variante bei Personen, die bereits ihre Auffrischungsimpfungen erhalten haben.
Preiser betonte aber, dass dies nicht bedeute, dass die Impfung nicht helfe. Das zeige nur, dass auch die bestmögliche Impfung offensichtlich nicht ausreiche, um eine Infektion zu verhindern.
Die Deutschen seien dem Bericht zufolge jedoch nicht schwer erkrankt, es seien nur leichte Symptome aufgetreten. Bei ihrer Ankunft in Südafrika im November wurden sie alle negativ getestet. Sie infizierten sich vermutlich Ende November oder Anfang Dezember. Alle sieben hatten mindestens zwei ihrer drei Impfungen mit einem mRNA-Vakzin erhalten. „Man kann jetzt natürlich sagen: Das sind doch ohnehin junge Leute. Aber man kann schon davon ausgehen, dass zumindest ein schwerer Verlauf verhindert wird“, zitiert der „Tagesspiegel“ Preiser.
Fläschchen mit dem russischen Sputnik V-Impfstoff - SNA, 1920, 08.12.2021
Studie: Covid-19-Kreuzimpfungen wirkungsvoller – auch mit Sputnik V?
Die Booster-Durchbrüche in Südafrika zeigen, dass ein angepasster Impfstoff nötig ist - was Biontech und Pfizer bereits angekündigt haben. Das angepasste Vakzin soll voraussichtlich bis Ende März bereitgestellt werden, hieß es. Erst am Mittwoch teilten Biontech und sein US-Partner Pfizer mit, dass ihr Impfstoff nach drei Dosen wirksam gegen die Omikron-Variante ist.
Die zunächst im Süden Afrikas entdeckte Omikron-Variante wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eine besorgniserregende Virusvariante eingestuft. Berichten zufolge enthält diese Corona-Variante 32 Mutationen und ist dadurch nicht nur hoch ansteckend, sondern auch gegen Impfstoffe resistent. Zugleich gab die WHO zu, dass bisher kein einziger Todesfall in diesem Zusammenhang gemeldet worden sei.
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