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„Nachhaltige“ Gas- und Kernkraft – Fridays for Future fordert klares „nein” von Scholz

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHSPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (Archivbild)
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz (Archivbild) - SNA, 1920, 10.12.2021
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Der Antrittsbesuch des neuen Bundeskanzlers Olaf Scholz in Frankreich steht an. In diesem Zusammenhang haben Klimaaktivisten Kritik an der französischen Initiative, Gas und Atomkraft als nachhaltig einzustufen, geübt.
Am Freitag äußerte sich Carla Reemtsma, Klimaaktivistin von Fridays for Future, gegenüber der DPA kritisch zu der französischen Initiative und forderte den Bundeskanzler auf, diese abzulehnen:

„Wenn Olaf Scholz als ersten außenpolitischen Akt die Greenwashing-Offensive der Gas- und Atomlobby unterstützt, käme das einer Bankrotterklärung seiner Klima-Versprechen gleich.”

Der Besuch des Bundeskanzlers in Frankreich findet am Freitag statt. Die Initiative wird ein Thema sein, welches er mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron besprechen wird.
Die Aktivistin bezeichnete das Vorhaben, Gas und Kernkraft mit erneuerbaren Energien gleichzusetzen, als „absurd” und dem klimapolitischen Anspruch der EU nicht entsprechend.
„Die deutsch-französische Freundschaft darf nicht missbraucht werden, um fossiles Gas und strahlende Nuklearenergie für grün zu erklären”, fügte die Aktivistin hinzu.
Reemtsma bezeichnete Gas und Atomenergie als „Technologien aus dem letzten Jahrhundert mit einer vernichtenden Umwelt- und Klimabilanz”.
Annalena Baerbock trifft zum Treffen der Parteiführung in Berlin ein (Archivbild) - SNA, 1920, 09.12.2021
Klimapolitik „ganz oben“ auf der Agenda: Baerbock stellt Weichen für Außenpolitik in ihrer Amtszeit
Scholz' Antrittsbesuch findet am Freitag statt. Am Donnerstag hatte er geäußert, eine gemeinsame politische Linie mit Frankreich führen zu wollen. Außenministerin Annalena Baerbock hatte sich am Donnerstag bei einem Treffen mit ihrem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian gegen die Initiative ausgesprochen. Mehrere EU-Länder unterstützen den Vorschlag Frankreichs jedoch, so zum Beispiel Polen und Tschechien. Die EU-Kommission wird in den kommenden zwei Wochen eine Entscheidung zu dieser Frage treffen.
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