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US-Senator schließt Atomwaffeneinsatz gegen Russland nicht aus – Russische Botschaft reagiert

© AP Photo / Carolyn KasterRussische Botschaft in Washington
Russische Botschaft in Washington - SNA, 1920, 09.12.2021
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Die Russische Botschaft in den USA hat Aussagen des republikanischen Senators Roger Wicker scharf kritisiert. Dieser hatte dem US-Präsidenten am Donnerstag in einer Fox-News-Sendung empfohlen, Militärhandlungen, darunter auch den Einsatz von Atomwaffen gegen Russland nicht auszuschließen, sollte sich die Situation rund um die Ukraine verschärfen.
„Solche Aussagen sind unverantwortlich. Wir raten allen Unaufgeklärten, sich zu fassen und aufmerksam die gemeinsame Erklärung des russischen und des US-Präsidenten vom 16. Juni 2021 durchzulesen“, so die Botschaft. „Dieses Dokument bekräftigt das Bekenntnis beider Länder zum Grundsatz, dass es keine Gewinner im Atomkrieg geben kann und er nie entfesselt werden darf.“
Die Botschaft findet es ferner beachtenswert, dass sich im Bundesstaat Mississippi, der von Wicker vertreten wird, die Niederlassungen von Lockheed Martin, Northrop Grumman, Raytheon, General Atomics und anderen Akteurern der Rüstungsindustrie befinden. In diesem Zusammenhang stellt die Botschaft folgende Fragen:
„Wessen Interessen vertritt der Senator, wenn er zu einem Krieg aufruft – der Ukrainer oder des militärisch-industriellen Komplexes der USA? Ist es möglich, dass Profitinteressen bei der Waffenproduktion den Wunsch der Völker dominieren, sich vor der Bedrohung durch einen atomaren Raketenkrieg zu schützen?“
Die Botschaft verwies ferner auf den Videogipfel zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und dem US-Präsidenten Joe Biden vom 7. Dezember. In diesem hatten die beiden Staatshäupter Grundrisse für einen möglichen Spannungsabbau definiert. Es steht aus Sicht der russischen Botschaft eine ernsthafte, professionelle und durchdachte Arbeit bevor, um langfristige Sicherheitsgarantien zu vereinbaren. Ein solcher Dialog erfordere Ruhe sowie die Demonstration von Kompromissbereitschaft. Wickers unüberlegte Äußerungen würden kaum dabei helfen, aus der aktuellen akuten Phase der russisch-amerikanischen Beziehungen herauszukommen, so die Botschaft weiter.
„Mit Atomwaffen zu scherzen, gehört sich für einen amerikanischen Politiker, der in der US-Gesetzgebung dient, nicht.“
US-Präsident Joe Biden - SNA, 1920, 08.12.2021
„Schwerwiegende Folgen“: Biden über US-Schritte im Falle der Lageverschärfung in Ukraine
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