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Mit Hilfe von Straußeneiern: Leuchtende Masken lassen Coronavirus erkennen – Bericht

CC0 / polyfish / Pixabay / Strauß, Vogel, Symbolbild
Strauß, Vogel, Symbolbild  - SNA, 1920, 09.12.2021
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Ein Forscherteam an der Universität der Präfektur Kyoto im Westen Japans hat mithilfe von Antikörpern aus den Straußeneiern Schutzmasken entwickelt, welche bei ultraviolettem Licht leuchten, wenn sie Spuren des Coronavirus enthalten. Dies hat die Nachrichtenagentur „Kyodo News“ berichtet.
Die Strauße seien in der Lage, verschiedene Arten von Antikörpern oder Proteinen zu produzieren, welche die Fremdkörper im Körper neutralisieren würden, hieß es im Bericht. Im Februar letzten Jahres hätten die Forscher den weiblichen Straußenvögeln eine inaktive und nicht bedrohliche Form des Coronavirus injiziert und erfolgreich eine große Menge Antikörper aus den von ihnen gelegten Eiern extrahiert.
Anschließend habe das Team einen speziellen Filter entwickelt, welcher in die Gesichtsmaske eingesetzt werde. Der Filter könne herausgenommen und mit einem Fluoreszenzfarbstoff besprüht werden, der die Coronavirus-Antikörper aus den Straußeneiern enthalten würde. Wenn das Virus vorhanden sei, würde der Filter leuchten, sobald er mit ultraviolettem Licht bestrahlt werde.
Nachdem die Forscher über einen Zeitraum von bis zu zehn Tagen Experimente mit 32 infizierten Personen durchgeführt hätten, hätten sie festgestellt, dass alle Masken, die die Probanden getragen hätten, unter dem UV-Licht geleuchtet hätten. Bei einer Abnahme der Viruslast sei das Leuchten entsprechend schwächer geworden.
Das Team hoffe, dass die Masken den Benutzern eine einfache Möglichkeit bieten würden, zu testen, ob sie sich mit dem Virus infiziert haben, hieß es weiter.

„Wir können Antikörper aus den Straußen zu geringen Kosten in Massenproduktion herstellen. In Zukunft möchte ich daraus ein einfaches Testkit machen, welches jeder verwenden kann“, sagte der Teamleiter Yasuhiro Tsukamoto.

Medizinisches Personal auf der Covid-Intensivstation in Antwerpen, Belgien  - SNA, 1920, 26.11.2021
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