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"Destabilisierender Faktor": Moskau mahnt USA und Israel zur Zurückhaltung beim Planen von Übungen

© AFP 2021 / JOSEPH PREZIOSOEin Demonstrant in Boston hält die Staatsflaggen Israels und der USA (Archiv)
Ein Demonstrant in Boston hält die Staatsflaggen Israels und der USA (Archiv) - SNA, 1920, 09.12.2021
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Russland hat Israel und die Vereinigten Staaten aufgerufen, beim Planen gemeinsamer Militärübungen gegen den Iran Zurückhaltung an den Tag zu legen. Russlands Vizeaußenminister Sergej Rjabkow bezeichnete sie als einen destabilisierenden Faktor im Nahen Osten.
„Dass die beiden verbündeten Länder gemeinsame Militärmanöver planen, ist für Moskau nicht verwunderlich. Aber das ist zugleich ein destabilisierender Faktor im Nahen Osten“, sagte Rjabkow am Donnerstag in Moskau.
„Eine beliebige Übung in dieser äußerst brisanten Region droht zu einer weiteren Zuspitzung auszuarten, was niemand braucht. Momentan kommt es darauf an, Rücksicht walten zu lassen und sich auf die Förderung der nach einer langen Pause in Wien wiederbelebten Verhandlungen zu konzentrieren“, sagte der russische Diplomat.
Zuvor hatten westliche Medien unter Berufung auf nicht genannte US-Quellen berichtet, dass die Verteidigungsminister der USA und Israels über Pläne gemeinsamer Militärmanöver zur Abschreckung des Iran beraten könnten. Konkrete Termine wurden nicht genannt.

7. Runde der Atomverhandlungen mit Iran

Die siebte Runde der Wiener Verhandlungen über die Umsetzung des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplanes (JCPOA) zur Lösung des iranischen Atomprogramms war am 29. November des vergangenen Jahres gestartet. Auf der Agenda steht die Aufhebung der von den USA gegen den Iran verhängten Sanktionen.
Am 9. Dezember fand in Wien auf der Ebene politischer Direktoren eine Sitzung einer gemischten Kommission zum Aktionsplan JCPOA statt. Das ist bislang das zweite offizielle Treffen von Kommissionsteilnehmern seit Beginn der Verhandlungsrunde.
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EU will USA ins Atomabkommen zurückholen

Europa ist bemüht, Washington nach seinem einseitigen Ausstieg aus dem Atomabkommen unter Präsident Donald Trump zur Rückkehr zur Vereinbarung zu bewegen. Der Iran betont immer wieder, dass die USA vorerst ihre Sanktionen rückgängig machen sollten, bevor Teheran die Urananreicherung unter Einsatz neuer Zentrifugen zurückschraubt.
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