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Armenien und Aserbaidschan werfen einander Beschuss vor – Baku meldet Todesopfer

© AP Photo / Sergei GritsEin armenischer Militärangehöriger
Ein armenischer Militärangehöriger - SNA, 1920, 09.12.2021
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Armenien und Aserbaidschan haben laut offiziellen Mitteilungen vom Donnerstag einander einen erneuten Beschuss an der Grenze der beiden Staaten vorgeworfen.
„Durch eine erneute Provokation, die von den Streitkräften Armeniens in Richtung Bezirk Kalbadschar (auch Kalbajar) an der aserbaidschanisch-armenischen staatlichen Grenze ausgeübt wurde, ist in der Nacht zum 8. Oktober unser Militärangehöriger (…) ums Leben gekommen“, heißt es in der Mitteilung des Verteidigungsministeriums Aserbaidschans.
Seitens Aserbaidschans seien Gegenmaßnahmen ergriffen worden, um das gegnerische Feuer zu stoppen. Laut dem Ministerium trägt die „militär-politische Leitung“ Armeniens die Verantwortung für die Spannung.
Armeniens Verteidigungsministerium informierte seinerseits über den Beschuss durch aserbaidschanische Soldaten, der sich am späten Mittwochabend ereignete. Die Streitkräfte Aserbaidschans „eröffneten das Feuer mittels Waffen unterschiedlicher Kaliber in Richtung der Kampfstellungen der armenischen Streitkräfte östlich der armenisch-aserbaidschanischen Grenze“. Mit Gegenmaßnahmen konnte demnach das gegnerische Feuer bekämpft werden. Auf armenischer Seite soll es keine Opfer gegeben haben.
Armenische Soldaten (Archivbild) - SNA, 1920, 23.11.2021
Armenien meldet Tod seines Militärangehörigen bei Beschuss aus Aserbaidschan
Der Konflikt an der Grenze Armeniens und Aserbaidschans hatte sich Mitte November zugespitzt. Nach Angaben aus Jerewan waren aserbaidschanische Militärkräfte am 16. November auf armenisches Staatsgebiet vorgedrungen. Das armenische Verteidigungsministerium meldete damals, dass ein Militärangehöriger ums Leben gekommen sei. 13 Personen sollen damals gefangen genommen worden sein. Darüber hinaus habe jede Verbindung zu weiteren 24 Armeeangehörigen gefehlt. Später aktualisierte das Ministerium die Zahl der Todesopfer: Demnach starben insgesamt sechs Menschen. Aserbaidschan meldete sieben tote Soldaten und zehn Verletzte.
Karabach-Konflikt: Krisengespräch der Präsidenten Russlands und Aserbaidschans sowie des Regierungschefs Armeniens, Wladimir Putin (l.), Ilcham Alijew (r. im Vordergrund) und Nikol Paschinjan. Sotschi, 26. November 2021 - SNA, 1920, 26.11.2021
Putin wirbt weiter für friedliche Lösung des Karabach-Konflikts - Treffen mit Paschinjan und Alijew
Kurz darauf hatte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu ein Telefongespräch mit seinen Amtskollegen aus Aserbaidschan und Armenien geführt und betont, dass Moskau bereit sei, zur Stabilisierung der Situation beizutragen. Daraufhin waren die Gefechtshandlungen eingestellt worden.
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