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„Westen hat Kultur des politischen Dialogs verloren“ – Russlands Außenministerium

© SNA / Wladimir TrefilowDie Flaggen der Nato, Russlands und der Ukraine
Die Flaggen der Nato, Russlands und der Ukraine - SNA, 1920, 08.12.2021
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Der stellvertretende Außenminister Russlands, Alexander Pankin, hat dem Westen vorgeworfen, die Kultur des politischen Dialogs verloren zu haben. Das erklärte er in einem Interview mit SNA.
„Man hat den Eindruck, dass der Westen die Kultur des politischen Dialogs verloren hat. Die Partner haben verlernt, Probleme zivilisiert am Verhandlungstisch zu lösen. Einseitige Beschränkungen sind oft die Antwort auf jede Entscheidung, die nicht ihrer Logik entspricht“, so der Politiker.
Der stellvertretende Minister sagte, dass kein Staat, der eine vom Westen unabhängige Politik verfolgt, vor Sanktionen geschützt sei.
Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen bleiben angespannt. Seit einem Monat wird über eine angebliche Vorbereitung Russlands für einen Angriff auf die Ukraine in den US-amerikanischen Medien berichtet. Bisher waren keine dieser Anschuldigungen mit Beweisen belegt, trotzdem drohen westliche Politiker immer wieder mit Sanktionen.
Der US-Präsident Joe Biden soll auf den „bedrohlichen“ Charakter der Bewegung russischer Truppen nahe der ukrainischen Grenze im Gespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin aufmerksam gemacht haben. Im Fall einer weiteren Eskalation der Lage könnten ihm zufolge die USA und ihre Verbündeten weitere Sanktionen gegen Moskau verhängen.
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Putin unterstrich jedoch, dass die Verantwortung nicht auf Moskau geschoben werden sollte, da genau die Nato ihr militärisches Potenzial an den russischen Grenzen aufbaue.
Auch Nato-Chef Jens Stoltenberg warf Moskau vor, eine „zunehmend kriegerische Rhetorik” zu betreiben und warnte vor „ernsthaften Konsequenzen“.
Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte zuvor betont, dass Russland für niemanden eine Gefahr darstelle, und warf den USA und seinen Nato-Verbündeten vor, provokative Aktivitäten in der Nähe der russischen Grenzen durchzuführen. Die Allianz solle aufhören, „Waffen in die Ukraine zu pumpen“ und die Ukraine damit „zu wahnsinnigen Aktionen zu ermutigen“, so Peskow.
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